Ehrlich gesagt wissen wir nicht wirklich, wie er aussieht, der Misthaufen der ...
Geschichte,
aber ansonsten müssen wir zugeben, dass wir die Rolle des Atomforums ganz ähnlich beschrieben hätten wie Gabriel:

50 Jahre Lug und Trug

Einsicht? oder Wahlkampf?

„50 Jahre Atomforum - das bedeutet ein halbes Jahrhundert Lug und Trug. Die Propagandazentrale der Atomkonzerne steht wie kaum eine andere Institution für das bewusste Verschweigen, Verdrängen und Verharmlosen der Gefahren, die mit der kommerziellen Nutzung der Atomenergie verbunden sind.

Der vor mehr als 10 Jahren eingeleitete Paradigmenwechsel in der Energiepolitik, der Ausstieg aus der risikoreichen Atomenergienutzung, der Aufbruch in eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne Öl und Atom - all das ist an den Propagandisten des Atomforums nahezu spurlos vorbeigegangen.

Die tröstliche Nachricht ist: Es hat trotz allem nichts geholfen. Das Atomforum verkörpert auch die Geschichte eines großen Scheiterns: Es hat in den 50 Jahren seiner sinnlosen Existenz keinen Propagandatrick und erst recht keine Kosten gescheut, den Deutschen die Atomkraft schmackhaft zu machen - und ist doch genau daran gescheitert. Atomkraft, das belegen alle seriösen Umfragen, ist bei der Mehrheit der Bevölkerung unbeliebt - heute genauso wie vor 30 Jahren.

Lebewesen, die längst vergangene Epochen und Zeitenwenden überdauert haben, werden in der Biologie als „lebende Fossile“ bezeichnet. Das Deutsche Atomforum ist das lebende Fossil aus der Atomsteinzeit. Die Dinosauriertechnologie Atomkraft steht nicht vor einer Wiedergeburt, wie manche glauben machen wollen, sondern vor ihrem Ende. Und mit dem absehbaren Abschalten des letzten Atomkraftwerks in Deutschland wird auch das Deutsche Atomforum dort landen, wo es hingehört: auf den Misthaufen der Geschichte.“

Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel (SPD)
in einer offiziellen Pressemitteilung des BMU
anlässlich des 50-jährigen Bestehens
des Deutschen Atomforums

 

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