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eine einfach zu bedienende Prüfseite für Internetseiten:
Einfach die zu prüfende Internetadresse eingeben und abschicken.
Schon wird bald sichtbar, ob die eingegebene Seite Cookies, da diese schön sichtbar aufgelistet werden. Alles in Englisch, aber selbst ohne entsprechende Sprachkenntnisse einfach zu interpretieren.

Leider sind auch bei mehreren bekannten Hompages Cookies etc. zu finden - mehrfach sind auch Hinweise auf eine aktive Programmierung vom Web-Analyse-Tools wie Piwik_org etc. zu entdecken. Das deutet - meiner Meinung nach - auf eine aktive Analyse der IP-Adressen von Seitenbesuchern hin.
Webbkoll...
... ist ein von Internetfonden und IIS finanziertes Projekt aus Schweden.
Vereinfacht ausgedrückt, simuliert Webbkoll was im Hintergrund passiert, wenn ein Nutzer eine Seite in seinem Browser aufruft. Dabei sammelt das Tool nach der Eingabe einer URL verschiedene Informationen wie zum Beispiel Anfragen an Dritt-Seiten, Cookies, Response-Header usw. und stellt die Ergebnisse auf einer Webseite zusammen mit Erläuterungen und Hinweisen bereit.
 

 
16.02.2017
Der gradlinige Gegenexperte Jürg Aerni ist gestorben
Mit Gutachten und vor Gericht kämpfte Jürg Aerni 30 Jahre lang für die Abschaltung des AKW Mühleberg in der Schweiz. Er starb am Montag im Alter von 66 Jahren.
externer Link fokusantiatom.ch
externer Link derbund.ch/bern/kanton/der-gradlinige-gegenexperte/story/11765882
 

 
13.02.2017
Unsere Online-Formulare (Bestellung, etc.) funktionieren wieder.
Ursache war ein Serverumzug des Providers.
Dank an Armin für den Hinweis auf das Problem, das wir leider selber nicht erkannt hatten.
 

 
OLG verwirft Revision – Unüblich hohes Urteil für Anti-Atom-Ankettaktion rechtskräftig
Im Sommer 2012 blockierten eine Ankettaktion und eine Kletteraktion die Bahnstrecke zwischen Münster (Westfalen) und der Urananreicherungsanlage in Gronau. Das OLG Hamm bestätigte nun die mit 90 und 110 Tagessätzen unüblich hohen Strafen des Landgerichts Münster für die Ankettaktion.
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30.09.2016
Abschied von Willi Hesters
Traueransprache von Matthias Eickhoff

"Unser langjähriger Weggefährte und guter Freund Willi Hesters ist am 26.09.2016 im Alter von nur 61 Jahren verstorben. Unser tiefes Mitgefühl gehört seiner Familie."
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30.09.2016
Trauer um Willi Hesters
Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und auch weit darüber hinaus trauern um Willi Hesters. Der Sprecher des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen ist am
26. September 2016 im Alter von nur 61 Jahren gestorben.
Das innige Mitgefühl der Initiativen gilt seiner Frau und den Familienangehörigen.
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25.04.2011
 

 
28.09.2016
Bundesweite Unterstützung für Westcastor-Resolution:
Keine Castortransporte von Jülich nach Ahaus
Neubau eines möglichst sicheren Zwischenlagers in Jülich

Am vergangenen Wochenende (24. September 2016) wurde auf der bundesweiten Atommüllkonferenz in Göttingen die Westcastor-Resolution vorgestellt und inzwischen von 36 Initiativen, Umweltverbänden und Parteien unterzeichnet. Darin fordern sie den Stopp der Transportpläne für 152 Castoren aus dem Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus und deren Export in die USA. Aus Sicht der Atomkraftgegner entbehren diese Pläne jeglicher Verantwortung und Weitsicht. Weitere Unterzeichner für die Westcastor-Resolution werden gesammelt.
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27.04.2016
Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart
Erklärung von Standortinitiativen, Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden zur Begründung, warum sie der von der Atommüll-Kommission veranstalteten "Konsultation Endlagerbericht im Entwurf" am 29. und 30. April 2016 fernbleiben.
Diese Kommission ist nicht unsere Kommission und dieser Bericht ist nicht unser Bericht.
Weder die Arbeit der Kommission noch ihre Ergebnisse konnten Vertrauen schaffen - im Gegenteil:
Dies ist kein Neustart beim Umgang mit dem Atommüll, sondern die Fortführung eines falschen und gescheiterten Verfahrens:

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The video "Nukes Conference"   Conference Johannesburg 2015
Die 18-minütige Video-Dokumentation "Stop the Nuclearisation of Africa!" vom Symposium in Johannesburg, Südafrika, Nov 2015 ist hier zu sehen:

externer Link uranium-network.org/index.php/conference-johannesburg-nov-2015

    oder direkt bei youtube:
externer Link youtube.com/watch?v=sHHw3-uyGVo
 

 
Eine von uns – Marianne Fritzen
Marianne Fritzen ist im Alter von 91 Jahren
am 6. März 2016 verstorben.
 
Foto: IuW Lowin

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Buchvorstellung:
"Die Anti-Atom-Bewegung"
erschienen im Oktober 2015
 
Widerstand ohne Ende
Wyhl 1975: ein Bauplatz wird besetzt, ein AKW verhindert. »Wenn dieses Beispiel Schule macht, dann wird das Land unregierbar«, fürchtet der Ministerpräsident. | Brokdorf 1981: eisiger Wind pfeift über die Wilster Marsch. Polizeieinsatzkräfte sind massiv präsent, sie errichten Straßensperren. Trotz Demonstrationsverbots machen sich 100.000 auf den Weg. | Wackersdorf 1986: Tausende beteiligen sich an den Zaunkämpfen, Oberpfälzer*innen stehen im CS-Gas-Nebel und reichen Benzinkanister nach vorn. | Gorleben 1997: Hunderte unterhöhlen die Castorstraßenstrecke, Dutzende Traktoren der Bäuer*innen stehen als Schutz um die improvisierte Baustelle
...
Die anti-AKW-Bewegung ist nach der 68er Studentenbewegung die größte außerparlamentarische Bewegung – bis heute. Wie erklärt sich diese Vehemenz? Was hat Menschen bewogen, aktiv zu werden, über sich selbst hinauszuwachsen, Schritte zu wagen, die sie vorher vielleicht einmal angedacht, aber nie getan haben? Wie wirken sich der Atomkonsens und der sogenannte Atomausstieg auf die Bewegung aus? Und warum ist der Streit um die Atomenergie noch lange nicht zu Ende?
...
Mit einer Mischung aus durchaus subjektiven Berichten der beteiligten Akteur*innen und Hintergrundschilderungen sucht das Buch nach Antworten auf diese Fragen.
 

 
29.04.2016
Polizei greift das ‘Stop Fennovoima Camp’ in Pyhäjoki (Finnland) an
Am 28. April 2016 näherte sich gegen 15 Uhr Bereitschaftspolizei und eine Polizeistreife mit Hunden dem Campgelände. Wir haben der Polizei mit einem Megaphon zu verstehen gegeben, dass sie nicht willkommen ist und dass wir uns nicht in einen Konflikt verwickeln lassen wollen. Die Polizei ging auf keine Fragen ein, sie sagte nichts.
Sie begann aber Leute mit einem Gewehr für Projektile / Gummigeschosse zu beschießen...

externer Link de-contrainfo.espiv.net/2016/04/29/die-polizei-hat-das-stop-fennovoima-camp-in-pyhajoki-angegriffen...

Hintergrund und Details in Englisch: externer Link fennovoima.no.com/en/

 

 
Berlin 26.02.2016 - JVA Frankenthal    externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
Zeitschrift Graswurzelrevolution in JVA Frankenthal nicht erwünscht.
Verweigerung von Zeitschriftenaushändigung in der JVA Frankenthal (RLP)
– Zensur gegen pazifistisches Blatt

Die Anstaltsleitung der Frankenthaler Justizvollzugsanstalt untersagt neuerdings die Herausgabe der Monatszeitschrift "Graswurzelrevolution" (GWR) an den GWR-Sprecher Oliver L., obwohl er diese bereits seit zwei Jahren bezieht. Hintergrund der Verfügung sind lapidare Ausführungen im Bundes-Verfassungsschutzbericht von 2005 (!), in dem die Zeitschrift aus dem libertären gewaltfreien (!) Spektrum Erwähnung findet. Die GWR wird seit Jahren über den Verein "Freiabos e.V." kostenlos an Gefangene in bundesdeutschen Haftanstalten vertrieben. Die Zensur einer pazifistischen Publikation, die seit Anfang der 1970er Jahre herausgegeben wird, stellt einen Versuch dar, unbequeme Positionen zur inneren und äußeren Militarisierung der Gesellschaft aus den Hafthäusern der JVA Frankenthal zu verbannen. Offenbar ist es seitens der JVA-Leitung gewollt, zur politischen Unmündigkeit zu "resozialisieren" ...
Wer dort einmal anfragen will, weshalb das so gemacht wird:
Adresse: Ludwigshafener Str. 20, 67227 Frankenthal (Pfalz), Telefon: 06233-3640
 

 
Presse-Information 26.10.2015   -   Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar e. V. (BBMN e.V.)
Bürgerinitiativen verlassen die Infokommission:
Die BBMN-Initiativen ziehen Bilanz und stehen nicht weiter als Feigenblatt zur Verfügung. Abschalten ist das entscheidende Ziel - die Infokommission stützt den AKW-Weiterbetrieb.

Nach drei Jahren engagierter Mitarbeit in der Infokommission ziehen die Bürgerinitiativen eine kritische Bilanz und verlassen die Kommission: "Wir vom Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar (BBMN) haben versucht, die inhaltliche Arbeit in der Kommission voranzubringen. Wir mussten aber erleben, dass von uns lediglich Zustimmung zu den Vorstellungen des Betreibers und des Umweltministeriums erwartet wurde; kritische Beiträge waren nicht erwünscht und blieben unbeachtet. Der Bürger wird nur als Störfaktor angesehen" beschreibt H. Heydemann vom BBMN die Schieflage des Gremiums und ergänzt: "Ständiges Schönreden des riskanten AKW-Betriebs durch die Atomaufsicht und die EnBW benötigt kritische Diskussion und bohrende Fragen, aber das ist gerade nicht gewollt".
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2015-09-25 Pressemitteilung
Münster: Unüblich hohes Urteil im Prozess wegen UrantransportblockadeDas Landgericht Münster hat am heutigen 25. September 2015 zwei Aktivist_innen zu 110 und 90 Tagessätzen verurteilt, die 2012 mit einer Ankettaktion (Anm.: siehe Fotos) einen Transport mit abgereichertem Uran aufgehalten hatten. Das Gericht sah darin eine Störung öffentlicher Betriebe- die Angeklagten zeigten sich nicht überrascht und kündigten weitere Proteste gegen Atomtransporte an. Außerdem werden sie Rechtsmittel einlegen.
 

 
Fotos    und einige Audiodateien


 

 
Gronau, Karfreitag, 3. April 2015, 11:57 Uhr
"Es ist 3 vor 12 – Urananreicherung sofort beenden statt verkaufen"
Auch 2015 richtet sich in Gronau ein Ostermarsch im Rahmen der bundesweiten bzw. internationalen Ostermarschbewegung u.a. gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau. Er führt Karfreitag (3. April 2015) vom Haupttor der Urananreicherungsanlage (UAA, Röntgenstraße 4) zur Marienkapelle (Kaiserstiege). Dort findet in relativer Nähe zur neuen Uranmüll-Lagerhalle die Abschlußkundgebung statt.
 

 
Strompreislügen - Tatsachen
Der Strompreis explodiert, die Verbraucher werden übermäßig belastet.Das Problem sind nicht die Ausgaben für Strom. Die Energiekosten für Privathaushalte haben sich in Deutschland in den letzten zehn Jahren (2002 - 2012) nahezu verdoppelt. Die Preise für Benzin klettern fast täglich, sie machen den größten Teil der Energiekosten aus und haben seit 2002 um 63 Prozent zugelegt. Die Ausgaben für Wärme sind nur geringfügig niedriger. Verglichen mit 2002 hat sich der Heizölpreis weit mehr als verdoppelt. Die Gaspreise sind ähnlich hoch und haben sich um mehr als 50 Prozent verteuert ...
Erneuerbare Energien machen den Strom teuer.Strom wird wie jedes Jahr zum Jahreswechsel teurer, ab 1.1.2013 um durchschnittlich zwölf Prozent. Dass der Strompreis in Deutschland seit Jahren steigt, liegt nicht am starken Wachstum von grünem Strom - und schon gar nicht am Atomausstieg. In den letzten zehn Jahren (2002 - 2012) ist der Strompreis für Haushaltskunden um 10 Cent/kWh gestiegen. Davon sind in 2012 gerade mal 3,6 Cent/kWh auf die EEG-Umlage entfallen. Mehr als zwei Drittel der Preissteigerung haben also nichts mit der Energiewende zu tun. Dafür gibt es andere Gründe, wie z.B. die gestiegenen Brennstoffkosten der fossilen Kraftwerke oder die Befreiung der größten Stromverbraucher von der Ökostromfinanzierung und den Netzentgelten ...
mehr: externer Link umweltinstitut.org/strompreisluegen
 

 
OpenPGP ganz einfach erklärt
Endlich verschlüsselt Emails versenden und empfangen - das geht eigentlich ganz einfach:
externer Link http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Enigmail_OpenPGP

"Voraussetzungen für Enigmail OpenPGP: Neben Thunderbird und einer passenden Enigmail-Version (Add-On in Thunderbird) benötigen Sie nur noch die OpenPGP Verschlüsselungs-Software GnuPG...
Ab Enigmail 1.6 kann man den Download und das Installieren der GnuPG-Software direkt aus dem Enigmail-Assistenten heraus starten und muss sich nicht mehr manuell darum kümmern (dies gilt unter Windows und Mac OS X)..."
 

 
Prozessbesucher unter Generalverdacht?
Polizei NRW übermittelt Personalien von Publikum an das LKA Schleswig-Holstein

  Wer Anfang 2014 als Zuschauer_in an einem Prozess in Gronau (NRW) gegen eine Anti-Atom-Aktivistin teilnehmen wollte, musste sich am Einlass des Amtsgerichts Polizeikontrollen unterwerfen. Die Polizeikräfte waren vom zuständigen Richter zur Amtshilfe angefordert worden, um die Sicherheit im Saal zu garantieren. Auf um Datenschutz besorgte Nachfragen wurde versichert, die aufgenommenen Personalien würden nur für den Fall etwaiger Störungen notiert und nach der Verhandlung umgehend vernichtet. Offensichtlich handelte es sich dabei um eine dreiste Lüge. Ein Zuschauer der damaligen Verhandlung stellte Anfang 2015 ein Auskunftsersuchen beim LKA Schleswig-Holstein, was dort über ihn gespeichert sei. Ihm wurde daraufhin mitgeteilt, der Abteilung für politisch motivierte Kriminalität läge ein Bericht über seine Teilnahme an der Gerichtsverhandlung 2014 in Nordrhein-Westfalen vor. Dieser würde aus präventiven Gründen gespeichert.
  Zeitgleich lehnt das Verwaltungsgericht Münster eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Einlassverfügung des Gerichts auf dem Klageweg ab. Es handle sich dabei um Maßnahmen, die sich nur auf das konkrete Verfahren bezögen. Und dagegen sei Klage unzulässig. Damit verkennt das Gericht die weit über das konkrete Verfahren hinausreichende abschreckende Wirkung der Maßnahme, die ganz direkt polizeiliches Datensammeln befördert und so massiv die Öffentlichkeit abschreckt, als Publikum an Verfahren teilzunehmen.
  "Das beängstigende an solchen Vorgängen ist doch eigentlich, dass Meldungen wie diese uns nicht mehr beängstigen, weil sie alltäglich geworden sind. Wer angesichts dessen von einem "Überwachungsstaat" spricht wird milde belächelt. Nicht erst jetzt, aber jetzt erst recht, ist es Zeit, wütend zu werden und dem Staat zu zeigen, was wir von dieser Scheiße halten." so Hanna Poddig, die Beschwerde gegen die Ablehnung ihrer Klage eingelegt hat.
  Weitere Informationen: externer Link datenschutz.nirgendwo.info
 

 
Foto: Conny von der Anti-Atom-Gruppe Osnabrück
    Conny
von der Anti-Atom-Gruppe Osnabrück
ist am 14. Februar 2015 im Alter von nur 57 Jahren
für uns vollkommen unerwartet gestorben


 

 

 
12.01.2015
Amtsgericht Lingen: Freispruch für Anti-Atom-Aktivistin

Wegen einer Sitzblockade vor der Areva-Brennelementefabrik 2013 stand heute eine Aktivistin vor dem Amtsgericht Lingen. Das Unterhaken der Sitzblockierenden wurde von der Staatsanwaltschaft als Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gewertet und angeklagt. Sogar Richter Keck sah im Verhalten der Staatsanwaltschaft ein gesteigertes Verfolgungsinteresse.


Klick Foto für größere Ansicht

Die ca. einstündige Verhandlung endete nach Vernehmung eines Polizeizeugen mit einem Freispruch. Ob die Staatsanwaltschaft das Urteil akzeptieren wird, ist noch offen. In einem weitgehenden identisch gelagerten Verfahren nahm die Staatsanwaltschaft die Berufung gegen den dort ergangenen Freispruch wieder zurück, damit ist der damalige Freispruch rechtskräftig.
Doch noch immer ist ein Verfahren wegen der Aktion 2013 offen. Der Vorwurf in diesem Verfahren ist „Missbrauch von Ausweispapieren“, ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.
Die Brennelementefabrik in Lingen läuft jedoch weiter und versorgt weltweit Atomkraftwerke mit Brennstoff. Die dadurch entstehenden Gefahren durch Betrieb und Müll von Atomkraftwerken bestehen also gleichfalls weiter. „Wir kämpfen auch in Zukunft gegen den Betrieb aller Atomanlagen und die herrschende Klasse und werden uns aus von einer politisch motivierten Staatsanwaltschaft mit hohem Verfolgungswillen nicht abhalten lassen.“ erklärt die Angeklagte Celine.
Weitere Informationen zu Repression gegen Anti-Atom-Aktive: externer Link nirgendwo.info

 

 
29.10.2014
Wenn die Granaten der französischen Polizei töten -
Anti-Staudamm-Protest in Südfrankreich

Im südfranzösischen externer Link Département Tarn hat sich seit diesem Jahr der gemeinsame Protest von umweltaktivistischen Autonomen und Bäuer_innen gegen einen geplanten Staudamm intensivert. In der Nacht vom 25. auf den 26.10.2014 ist der 21-jährige Remy getötet worden. Zeug_innen berichten, dass er von einem Geschoss (unklar ob Gummigeschoss oder Blendgranate) getroffen zu Boden ging und gleich darauf von Polizist_innen weggetragen wurde. Die Polizei leugnet wie üblich jeglichen Zusammenhang zwischen ihrer Vorgehensweise und dem Tod des Aktivisten. Eine unabhängige Autopsie konnte bisher nicht stattfinden. Von Seiten der regionalen Verwaltung hat es noch gar keine Stellungnahme gegeben.

Mehr Infos auf französisch auf der Internetseite des Kollektivs externer Link collectif-testet.org
oder auf externer Link reporterre.net


Bilder der Proteste gibt es hier: externer Link ibtimes.co.uk/france-young-environmental-activist-remi-...

Blog-Zusammenfassung auf Deutsch:
externer Link http://blog.eichhoernchen.fr/post/Wenn-die-Granaten-der-Polizei-toeten


Pressemitteilung der Freund_innen von Rémy und Aktivist_innen aus der Region:
Communiqué de presse suite à la mort de Rémy (PDF, französisch): communiqué presse rémy 2.pdf
 

 
 

 
Vom Leben neben der Uranmine
Film von Thomas Bauer: a vida no entorno da mina de uranio (mit deutschen Untertiteln)

    youtube.com/watch?v=69KhzmY-DY0
 

 
Demoaufruf:
Tag X in Gronau – Keine Inbetriebnahme des ersten Dauer-Uranmülllagers!
Am Sonntag nach Bekanntwerden der Inbetriebnahme-Genehmigung durch die NRW-Landesregierung um 14 Uhr Kundgebung vor der UAA Gronau!   externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
Im westfälischen Gronau steht die einzige Urananreicherungsanlage (UAA) Deutschlands (Urenco)... Zusammen mit der in Lingen stehenden Brennelementefabrik ist sie vom "Atomausstieg" ausgenommen. In Gronau wird zeitlich unbefristet weiter Atombrennstoff produziert. Und der Uranmüllberg wächst und wächst!
Uranmüllberge ohne Ende – Atommülllager ohne Befristung
... Nun hat Urenco eine riesige Lagerhalle gebaut, die 60.000 Tonnen Uranmüll fassen kann... Das immer noch strahlende Uranoxid soll zeitlich unbegrenzt in Gronau gelagert werden – eine sichere Entsorgung gibt es nicht! Damit droht spätestens 2015 das erste zeitlich unbefristete Uran-Atommülllager in Deutschland...
Lassen wir nicht zu, dass in Gronau klammheimlich ein oberirdisches Dauerlager für den Uranmüll entsteht. Lassen wir nicht zu, dass die NRW-Landesregierung sich ihrer Verantwortung entzieht und die Bundesregierung den Atomausstieg zurück dreht!



20140814-Uranlager-TagX.pdf - 335 KB
 

 
08.08.2014 - von Dietrich Antelmann
Warum wird die laserinduzierte Fusionsforschung so intensiv betrieben?
Diese Forschung hat auch eine militärische Komponente. Die Kapseln sind so etwas wie Modelle für kleine Wasserstoffbomben. Das ist auch kein Geheimnis. Dieser Hintergrund macht es verständlich, dass in diese Forschung auch beträchtliche finanzielle Mittel aus dem Militärbereich fließen.
Nach den von Roland Kollert verfassten VDW-Materialien (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler) "Atomtechnik als Instrument westdeutscher Nachkriegs-Außenpolitik" hat C.F.v. Weizsäcker bereits 1957 deutlich gemacht, dass "gesicherte Erfahrungen" vorliegen wonach "ein Fusionsreaktor für friedliche Zwecke nicht hergestellt werden könne", sondern allenfalls "im militärischen Bereich nutzbar gemacht werden" kann.
 

 
9. bis 16.August 2014
Campen gegen Atomkraft
Anti-Atom-Camp
in der Nähe von Kiel
   externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google

Atomausstieg bleibt Handarbeit
Überall heißt es "Atomausstieg" – doch zu merken ist davon an den Transportwegen radioaktiver Frachten nichts. Während die Atomlobby Hand in Hand mit dem Atomstaat an der Abkehr von der Energiewende arbeitet (also quasi dem "Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg"), werden weiterhin täglich radioaktive Materialien über Land- und Wasserwege transportiert: Die Atomfabriken in Gronau und Lingen mit unbefristeter Betriebsgenehmigung brauchen Futter für die Brennstoffproduktion, Atommüll produzierende AKW wie Brokdorf haben quasi eine Betriebsgarantie bis 2021 und der internationale Uranverkehr z.B. aus Russland durch den Nord-Ostsee-Kanal über den Hamburger Hafen bis nach Frankreich fließt ungehindert. Nachdem die Genehmigung des Standortzwischenlagers Brunsbüttel gerichtlich aus Sicherheitsgründen kassiert wurde, zeigt sich das enge Verhältnis von Staat und Atomindustrie besonders deutlich: Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig kündigt an, die Atommülleinlagerung per Notverordnung durchzusetzen.

Dieses Jahr sollen die Zelte bei Kiel aufschlagen werden, Stadt der Landesregierung und Sitz der sogenannten "Reaktoraufsicht". Kiel liegt direkt an der am meisten befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt – etwa wöchentlich fährt auch ein Uranfrachter durch den Nord-Ostsee-Kanal. Um den Zugriff auf Ressourcen wie Uran, Kohle und Öl wird global Krieg geführt. Rüstungsindustrie und NATO-Marinestützpunkt bieten auch diesbezüglich zahlreiche antimilitaristische Interventionsmöglichkeiten in und um Kiel....




externer Link antiatomcamp.nirgendwo.info
 

 
Pressemitteilung 21.07.2014
Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt!
Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an. In Jülich lagern 152 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Brennelementen. Offensichtlich ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) bisher weder in der Lage, eine rechtssichere Genehmigung für das Zwischenlager noch eine Transportgenehmigung für die Castoren zu erwirken. Ob dieser Zustand durch das FZJ bewusst herbeigeführt wurde oder auf Inkompetenz zurückzuführen ist, kann nur vermutet werden...
 

 
13.06.2013 Steinfurt
Prozess gegen Atomkraftgegner_innen
Urteil für Montag den 16.6.2014 erwartet

Vorgeworfen wird den beiden Aktivist_innen mit einer Ankettaktion im Sommer 2012 einen mit Uranhexafluorid beladenen Zug aus der Urananreicherungsanlage in Gronau aufgehalten zu haben, worin die Staatsanwaltschaft eine Störung öffentlicher Betriebe sieht. An den bisherigen Verhandlungstagen wurden mehrere Polizeizeugen und ein Bahnangestellter vernommen. "Die Aussagen der Beamten waren widersprüchlich und ungenau", so Christof Neubauer, der als Verteidiger im Prozess aktiv ist. "In mindestens einem Fall wirkten die Aussagen eines Polizeibeamten derart unplausibel, dass wir weitere Nachforschungen anstellten und nun mit einem Video das Gegenteil dessen, was der Beamte behauptet hat, belegen können. Es wirkt allerdings bisher nicht, als würde sich Richterin Klapproth dafür interessieren." ...
 

 
2014-05-26
Kampagne über die Atomkette
Im Rahmen einer Kampagne über die Atomkette hat
externer Link Sortir du nucléaire eine kleine Animation gemacht, die die unbekannten Seiten der Atomindustrie darstellt, besonders was Transporte betrifft. Es geht zwar nicht um die internationale Transporte zwischen Deutschland, Schweden und Frankreich, aber dieses Video kann nützlich sein, um die Situation in Frankreich besser zu verstehen. Jetzt gibt es auch eine Version mit deutschen Untertiteln:

externer Link youtube.com/watch?v=vCs5imLv9OE
 

 
Blogeintrag 23.05.2014 - Franz
Atommüll-Vermehrungs-Kommission
Es begab sich zu einer Zeit, als nicht mehr zu verbergen war, dass es für die Atommüllberge keine Lösung gibt. Also wurde beschlossen, so zu tun, als arbeite man an einer Lösung. Vor allen sollten die Menschen glauben, diese Lösung sei greifbar. Denn nur so, das war der Plan, würden die Menschen den Weiterbetrieb der AKWs schlucken...
 

 
Rückblick 2013-2014
Urantranporte mit Uranhexafluorid (UF6) per Bahn
zur und von der Urananreicherungsanlage Gronau

über die Bahnstrecke Münster-Gronau, Kursbuchstrecke(DB):407-Streckennummer(DB):2014
 
klick   klick
 

 
Pressemiteilung 22.05.2014 - ROBIN WOOD
Endlagersuche: Mit Gorleben kein Neustart
ROBIN WOOD: Atommüll-Desaster spitzt sich weiter zu

Heute (Ergänzung: 22.05.2014) findet die konstituierende Sitzung der Endlager-Kommission in Berlin statt. Mit einem Neustart bei der Endlagersuche hat das von Partei- und Fraktionsspitzen sowie Vertretern von Landes- und Bundesregierungen hinter verschlossenen Türen ausgehandelte Verfahren nichts zu tun. Dass der Salzstock von Gorleben - trotz aller Sicherheitsmängel und als politisch "verbrannter Standort" - weiterhin im Spiel bleibt, ist nur einer der vielen Gründe, warum für ROBIN WOOD und zahlreiche Anti-Atom-Verbände und -Initiativen eine Beteiligung nicht in Frage kommt...
 

 
Pressemiteilung 22.05.2014 - Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Fehlstart
Heute (Ergänzung: 22.05.2014) nimmt die Endlagerkommission die Arbeit auf. Sie ist Teil des Standortauswahlgesetzes, das suggeriert, die Endlagersuche werde neu gestartet. Statt wirklich einen Schlussstrich unter die Tricks, Lügen und Verdrehungen der letzen drei Jahrzehnte zu ziehen, bleibt Gorleben als Standort gesetzt. Durch das Gesetz und das Beteiligungsverfahren – die Endlagersuchkommission - sollen Umweltverbände eingebunden werden, um Gorleben im Nachhinein zu legitimieren. Welch Zeitverschwendung, dass nun zwei Jahre lang offen und versteckt über einen Standort gestritten wird, statt eine umfassende Atommülldebatte einzuleiten! Wir protestieren heute in Berlin und Gorleben gegen das Mitmachtheater. Wir lassen uns nicht an die Kette legen. Bisher wurden unter Tage und über Tage Fakten geschaffen, jetzt wird Gorleben in der Kommission weiter gebaut. Das sind die Bauteile des Gorleben-Puzzles: ...
 

 
Pressemiteilung 21.05.2014 - .ausgestrahlt
Atommüll-Kommission:
Gorleben-Befürworter und Atomlobbyisten überrepräsentiert
Großteil der Anti-Atom-Bewegung lehnt Kommission ab.

Zum Start der Atommüll-Kommission am 22.05.2014 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Zusammensetzung der Kommission ist alles andere als ein Abbild der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse im Streit um den Atommüll: Atomlobbyisten, Gorleben-Befürworter und Parteipolitiker sind deutlich überrepräsentiert. Unabhängige Wissenschaftler sind Mangelware. Durch die einseitige Besetzung der Kommission werden auch die Ergebnisse beeinflusst. Wir befürchten, dass diese Kommission die Kriterien für die Atommüll-Lagerung genau auf den Salzstock Gorleben zuschneiden wird...
 

 
Stellungsnahme 20.05.2014 - IPPNW
IPPNW lehnt Teilnahme an "Atomendlager-Kommission" ab
So nur ohne uns !

... Unsere Teilnahme an der vom Bundestag beschlossenen Kommission zur "Endlagerung" hochradioaktiver Abfälle müssen wir aus guten Gründen ablehnen. Die Unmengen an radioaktivem Atommüll sind das Erbe einer verfehlten Energie- und Umweltpolitik, wie sie über Jahrzehnte von den Regierenden gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt wurde: Hohe Gewinne waren den Atomenergie-Konzernen garantiert. Die atomaren Folgekosten sollen absehbar aber nun von jedem einzelnen Bürger getragen werden müssen – und nicht von den Verursachern. Inhaltliche Vorfestlegungen, wie sie in der politischen Besetzung der Kommission, in der Frage des Standortauswahlgesetzes sowie in der Errichtung eines Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung bereits in kleinem Kreise gefallen sind, machen uns misstrauisch gegenüber den politischen Absichten der Akteure...
 

 
15. Mai 2014 - Pressemitteilung - Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, AKU-Gronau, SOFA-Münster, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz
Neues Uranmüll-Zwischenlager in Gronau:
Landesregierung muss noch Urenco-Antrag zustimmen

Atomkraftgegner: "Neues Atommülllager nicht eröffnen"
Vor der Eröffnung der neuen Uranmüll-Lagerhalle im westfälischen Gronau für 60 000 Tonnen Uranoxid muss die Landesregierung als atomrechtliche Aufsichtsbehörde noch einem Antrag der Urenco auf Inbetriebnahme zustimmen...
 

 
15. Mai 2014 - Pressemitteilung - Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Verfassungsschutz muss 40% Personendaten löschen
BI Umweltschutz fordert Aufklärung

Niedersachsen Innenminister Boris Pistorius gesteht ein Systemversagen des Verfassungsschutzes ein: 40% der Personendaten müssen wegen unzulässiger Speicherung sofort und zeitnah gelöscht werden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fordert Aufklärung, wie viele der Geschädigten als Castor- und Atomkraftgegner von diesem Datenskandal betroffen sind...
 

 
7. Mai 2014 - Pressemitteilung - Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Atomforschung in Jülich geht weiter:
Hochtemperaturreaktoren und Uranzentrifugen

Atomkraftgegner fordern sofortigen Stopp dieser Atomforschungen sowohl im FZJ als auch bei ETC
Nach dem erschreckenden Expertenbericht über die Störfälle des Jülicher Kugelhaufenreaktors muss nach Ansicht des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen endlich die Forschung zu Gunsten der Atomindustrie in Jülich aufgegeben werden...
 

 
Pressemiteilung 18.04.2014
Nicht in unserem Namen!
Anti-Atom-Gruppen lehnen Beteiligung an Atommüll-Kommission ab

Nachdem es eine breite Diskussion über die Teilnahme von Umweltverbänden an der "Endlager"-Kommission innerhalb der Bewegung gab, die in einer geschlossenen Ablehnung einer Teilnahme endete, ist der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) aus der Runde ausgestiegen und hat im Alleingang seine Teilnahme beschlossen. Es ist sehr bedauerlich, dass der BUND durch seine Beteiligung an der Kommission nun die "Endlagersuche" unter wissenschaftlich und politisch völlig untragbaren Bedingungen legitimieren wird...
 

 
Gronau 18.04.2014
Ostermarsch an der der Urananreicherung
       Ostermarsch an der der Urananreicherung
350 Personen beim Ostermarsch in Gronau gegen Atomanlagen und Atomwaffen und für gewaltfreie Konfliktlösungen
Im westfälischen Gronau haben am Karfreitag (18. April 2014) bei einem Ostermarsch rund 350 Personen an der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage (UAA) für die weltweite und sofortige Stillegung aller Urananreicherungsanlagen, Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen, sowie gegen die Herstellung und den Einsatz von Atomwaffen, demonstriert. Gleichzeitig wurde die Forderung nach gewaltfreien Konfliktlösungen zum Ausdruck gebracht. Zahlreiche Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Friedensorganisationen hatten zur Teilnahme aufgerufen...
 

 
Strompreislügen - Tatsachen
Der Strompreis explodiert, die Verbraucher werden übermäßig belastet.Das Problem sind nicht die Ausgaben für Strom. Die Energiekosten für Privathaushalte haben sich in Deutschland in den letzten zehn Jahren (2002 - 2012) nahezu verdoppelt. Die Preise für Benzin klettern fast täglich, sie machen den größten Teil der Energiekosten aus und haben seit 2002 um 63 Prozent zugelegt. Die Ausgaben für Wärme sind nur geringfügig niedriger. Verglichen mit 2002 hat sich der Heizölpreis weit mehr als verdoppelt. Die Gaspreise sind ähnlich hoch und haben sich um mehr als 50 Prozent verteuert ...
Erneuerbare Energien machen den Strom teuer.Strom wird wie jedes Jahr zum Jahreswechsel teurer, ab 1.1.2013 um durchschnittlich zwölf Prozent. Dass der Strompreis in Deutschland seit Jahren steigt, liegt nicht am starken Wachstum von grünem Strom - und schon gar nicht am Atomausstieg. In den letzten zehn Jahren (2002 - 2012) ist der Strompreis für Haushaltskunden um 10 Cent/kWh gestiegen. Davon sind in 2012 gerade mal 3,6 Cent/kWh auf die EEG-Umlage entfallen. Mehr als zwei Drittel der Preissteigerung haben also nichts mit der Energiewende zu tun. Dafür gibt es andere Gründe, wie z.B. die gestiegenen Brennstoffkosten der fossilen Kraftwerke oder die Befreiung der größten Stromverbraucher von der Ökostromfinanzierung und den Netzentgelten ...
mehr: externer Link umweltinstitut.org/strompreisluegen
 

 
Jülich 08.03.2014
Fukushima-Demo Jülich
       Fukushima-Demo Jülich

 

 
OpenPGP ganz einfach erklärt
Endlich verschlüsselt Emails versenden und empfangen - das geht eigentlich ganz einfach:
externer Link http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Enigmail_OpenPGP

"Voraussetzungen für Enigmail OpenPGP: Neben Thunderbird und einer passenden Enigmail-Version (Add-On in Thunderbird) benötigen Sie nur noch die OpenPGP Verschlüsselungs-Software GnuPG...
Ab Enigmail 1.6 kann man den Download und das Installieren der GnuPG-Software direkt aus dem Enigmail-Assistenten heraus starten und muss sich nicht mehr manuell darum kümmern (dies gilt unter Windows und Mac OS X)..."
 

 
26.02.2014: Pressemitteilung von .ausgestrahlt
Atommüll-Kommission: Liste der acht "Wissenschaftler"
von Parteien bisher geheim gehalten / mit den Personen wird Ergebnis vorbestimmt

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Seit Sommer 2013 gibt es bereits eine Liste von Personen, die die acht für die Wissenschaft reservierten Plätze in der Atommüll-Kommission einnehmen sollen. Auf diese acht Namen haben sich Union, SPD und Grüne vorläufig geeinigt, vermieden es aber bis heute, diese Liste öffentlich zu machen. Die politische Realität in der Atommüll-Debatte ist leider noch immer meilenweit von der angekündigten Transparenz und Beteiligung entfernt. So entsteht kein Vertrauen, sondern der Eindruck, dass bestimmte Personalien bewusst bis zum letzten Moment verschwiegen werden, um öffentliche Empörung zu vermeiden..."

externer Link ausgestrahlt.de/.../atommuell-kommission-liste-der-acht.html
 

 
26.11.2011 AKW-Kalinin   externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
Explosion
Ein gutes halbes Jahr nach der externer Link Nuklearkatastrophe von Fukushima , hat es im russischen externer Link AKW Kalinin (260 km nordwestlich von Moskau) eine Explosion gegeben. Das video wurde anonym zugespielt und ist erst kürzlich veröffentlicht worden.
 
 

 
OpenPGP ganz einfach erklärt
Endlich verschlüsselt Emails versenden und empfangen - das geht eigentlich ganz einfach:
externer Link http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Enigmail_OpenPGP

"Voraussetzungen für Enigmail OpenPGP: Neben Thunderbird und einer passenden Enigmail-Version (Add-On in Thunderbird) benötigen Sie nur noch die OpenPGP Verschlüsselungs-Software GnuPG...
Ab Enigmail 1.6 kann man den Download und das Installieren der GnuPG-Software direkt aus dem Enigmail-Assistenten heraus starten und muss sich nicht mehr manuell darum kümmern (dies gilt unter Windows und Mac OS X)..."
 

 
externer Link: Nicht Wir müssen Protest unterlassenNach der Schienenblockade der Hambachbahn im Sommer 2013 versucht RWE mit Unterlassungserklärungen gegen einige Aktivist_innen vorzugehen. Eine kleine Gegenkampagne wurde gestartet: Angelehnt an deren Juradeutsch werden ihnen Unterlassungserklärungen im Auftrag des "Weltklimas" geschickt...
lesen lohnt sich, und mitmachen sowieso!
 

 
09.09.2013, Kazuhiko Kobayashi, Tokyo
Japan und die Atompolitik, die über die Leichen geht!!
zu den jüngsten Lecks-Ereignissen um Fukushima

Niemand weiß, was in der Wirklichkeit tagtäglich dort passiert, weil die macht-und geldsüchtigen Politiker, die obersten Staatsbeamten, der Stromkonzern Tepco und die Atomindustrien die Außenwelt von ihren Atomanlagen total abhalten. Sie vertuschen, verheimlichen die für sie ungünstigen Wahrheiten und betrügen für ihren Machterhalt ständig die Bürger!!

Wir sehen fassungslos, wie unwiderruflich unser unersetzbares, kostbares Meer seit dem 11. März 2011 skrupellos von den nur ein paar macht-und geldsüchtigen Atommachtverantwortlichen für halbe Ewigkeit vergiftet wird.

 

 
Einmal ein anderes Thema, bei youtube zu finden:
Dokumentation "It Can Wait!"
(englisch, 34:56 min. - von Werner Herzog)

externer Link youtube.com/watch?v=_BqFkRwdFZ0

 

 
Bundesweite Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung

Weiterhin brandgefährlich – den Widerstand gegen Atomanlagen organisieren!
Zeit: 18. bis 20. Oktober 2013
Ort: Hamburg, Sternstr. 2, centro sociale -
externer Link www.centrosociale.de
Kontakt/Anmeldung: herbstkonferenz2013 (äätt) nadir.org

Was ist zu tun?
  • Gremien boykottieren oder mitmachen, auf die Gefahr hin vereinnahmt zu werden?
  • Wie können wir uns organisieren?
  • Welche Recherche braucht es noch, um aktiv zu werden?
  • Welche Kampagnen sollten angestoßen werden, welche brauchen Unterstützung?
  • Was können wir von Aktivist_innen aus Indien, Mali oder Polen lernen, was gilt es jetzt zu tun?
  • ...
Mit der Herbstkonferenz soll allen Organisierten, und auch einfach nur Interessierten, Raum zur Verfügung gestellt werden um sich auszutauschen, Pläne zu schmieden und sich zu organisieren - gegen das schleichende Gift eines vermeintlichen Atomausstieges...

 

 
Mitte 2013, aaaigene Sache

aaa-bschied
ps.: vieles soll raus!             Juli 2013

Mit dem Umzug unseres Archivs nach Darmstadt verbinden wir ein Angebot, das alle locken müsste, die Sinn für Dokumente der Geschichte sozialer Bewegung haben:

ältere Nummern können jahrgangsweise oder auch thematisch gebündelt gegen Portokosten zugesandt werden...

 

 
2013-07-22
Blockade der Urananreicherungsanlage Gronau
An der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau blockieren Anti-Atomkraft-Initiativen mit bunten und fröhlichen Demonstrationen die Zufahrtswege. In der Anlage fällt in großen Mengen Uranmüll an, sie versorgt zahlreiche Atomkraftwerke in aller Welt mit Nuklearbrennstoff, sie ist nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert und sie könnte ggf. militärisch zur Produktion von Uranbomben genutzt werden.



2013-07-20
Anti-Atom-Camp im Münsterland gestartet


Fotos: Stefan Hollekamp

http://antiatomcamp.nirgendwo.info/
 

 
19.Juli 2013 bis 27.Juli 2013
Campen gegen Atomkraft
Anti-Atom-Camp im Münsterland
bei Metelen
   externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google

Überall heißt es "Atomausstieg" - aber in Gronau und Lingen stehen immer noch Atomfabriken, die angereichertes Uran und Brennstäbe für Atomkraftwerke weltweit produzieren. Diese Anlagen haben eine unbefristete Betriebsgenehmigung und produzieren noch Müll für Generationen. Verbunden damit sind alltägliche Atomtransporte, etwa alle drei Tage fährt in Lingen und Gronau ein Atomtransport per Bahn oder LKW raus oder rein. Produziert werden auch Unmengen von Atommüll, bei denen niemand weiß, wohin damit. Im Zwischenlager Ahaus wird Atommüll angeliefert - auch hier bringt jede Woche ein LKW schwach- und mittelradioaktiven Müll hinein...
Bereits im letzten Jahr gab es im Münsterland ein Camp, was für einigen Wirbel, einen umgekehrten Urantransport und eine 24-Stunden-Blockade der Urananreicherungsanlage und eine Menge Spaß sorgte. Diesmal soll ein Camp offen für alle mit Interesse und Lust auf Aktionen sein...




externer Link antiatomcamp.nirgendwo.info/programm/
 

 
2013-06-13: Gunter Wippel, Martin Kurz - externer Link uranium-network.org
Statement re:
Mkuju River Uranium Project and Selous Game Reserve Word Heritage site.

Liebe Tansaniafreunde und Urangegner!
Dear friends of Tanzania uranium opponents!
u-n Statement-Selous-2013.pdf
PDF: 197 KB

Im Moment findet die 37. Sitzung des UNESCO Welterbekomittees in Kambodscha statt. Dabei wird auch über den Selous Park diskutiert werden: letztes Jahr hatte Tansania die Erlaubnis bekommen, die Grenzen des Parks zu verschieben, um den Weg für das Mkuju river Uranprojekt frei zu machen. Unter bestimmten Auflagen - die Tansania offenbar nicht ernsthaft einhalten will.
Currently the 37th UNESCO WHC meeting is taking place in Cambodia. World Heritage site Selous Game Reserve in Tanzania will also be a matter of discussion. Last year, Tz had received the permission to change the borders of the World Heritage site to pave the way for the Mkuju River Uranium Project - under certain conditions which Tanzania seems not willing to implement.

In einer sehr kurzfristigen Aktion ist es uns noch gelungen ein statment zu lancieren. Leider hat die Zeit nicht mehr für Gemeinschaftsaktionen gereicht. Im Anhang das statement zu Eurer Information.
In a short-handedaction, we managed to launch a statement. Unfortunately, time was too short for common actions. In the attachment you will find the statement for your information.

many greetings!
 

 
Frankreich, März 2013 / 5. Juni 2013
Bewährungsstrafen für AktivistInnen für CASTOR-Stopp in Frankreich...
...die Polizeigewalt bleibt dagegen ohne Folgen

Sie stoppten den Castortransport nach Deutschland 2010 in Caen mit einer Ankettaktion. Sie wurden bei ihrer "Befreiung" aus den Gleisen von der Polizei schwer verletzt: Verbrennung dritten Grades, notwendige Haut-Tranplantation, Sehnen durch die Flex der Polizei duchgeschnitten und oder durchgeschmolzen, etc. Erst gegen 13.000 Euro Kaution kamen sie vor ihrem Prozess in erster Instanz am 8.12.2010 frei. Sie wurden im Namen von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF und des Atomkonzerns AREVA zu hohem Schadenersatz und einen Monat Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den Procureur (Staatsanwalt) eine zu geringe Strafe. Er legte Berufung ein, die AktivistInnen ebenfalls. Die Berufungsverhandlung fand im März 2013 statt. Das Urteil wurde am 5. Juni 2013 gesprochen. Das Gericht erhöte die Strafen! 3 Monate Gefängnis und beinahe 30 000 Euro Schadenersatz für die SNCF...
Ausführliche Infos auf: externer Link blog.eichhoernchen.fr/.../CASTOR-...-Bewaehrungsstrafen-AktivistInnen
 

 
2013-04-05   Der erste Rundbrief von externer Link uranium-network.org ist erschienen.
"uranium-network.org" vernetzt weltweit verschiedene Organisationen, die sich gegen Uranbergbau einsetzen.
Angesichts der weitreichenden Konsequenzen des Bergbaus und auch der Exploration von Uran für Mensch und Natur will uranium-network.org in Zukunft (mind.) vier Mal im Jahr über wichtige Neuigkeiten auf diesem Gebiet informieren.
     Inhalt des ersten Rundbriefs:
    I. Aktuelles rund um den Uranbergbau
    Beiträge von kulturellen Veranstaltungen bis hin zu Nachrichten über Uranfirmen und Einblicke in die Auswirkungen des Bergbaus, wie auch in die Widerstände dagegen.
    1. Uranpreis fällt stetig
    2. Uraninteresse in Mali
    3. Entlassungen in Uranfirmen / Malawi und Namibia
    4. Gesundheitsprobleme nach Bohrungen / Tansania
    5. Druck: Behörden wollen schärfere Regeln für In-Situ-Lösungsverfahren zur Urangewinnung implementieren / USA
    6. Erfolg: Region mit Uranvorkommen in Nationalpark integriert / Australien
    7. Uranfilmfestival / Indien
    II. Unsere Aktivitäten
    widmet sich dem eigenen aktuellen Projekten im Kampf gegen den Uranbergbau, derzeit mit einem Schwerpunkt in Tansania.
    1. Mobilisierungsreise im Dezember 2012:
      in Tansanias Süden formiert sich Widerstand
    2. CESOPE in Zentraltansania
    3. Präsenz in Deutschland - von Kirchentag über Experten zu Besuch
    4. Neuer Film über drohende Konsequenzen des Uranbergbaus in Zentraltansania
    5. Große Hilfe: Spenden
     
Den Rundbrief gibt es auch bei anti-atom-aktuell:
u-n-org-Rundbrief-dt-Nr-1-2013-April.pdf (PDF: 457 kb)
 

 
2013-03-09
Zwei Jahre Fukushima:
Atomanlagen abschalten!
Urananreicherung "Urenco"
in die Zange nehmen!

Fotos von der Demo in Gronau:   klick hier
 

weitere Fotos u.a. von:
Grohnde-Kampagne am Fukushima-Jahrestag - 9. März 2013
externer Link publixviewing.de

 
Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten! Urananreicherung in die Zange nehmen!
Am Samstag den 09. März 2013 werden anlässlich des zweiten Jahrestages der Atomkatastrophe in Fukushima im Rahmen bundesweiter und internationaler Proteste auch in Gronau wieder Atomkraftgegnerinnen und -gegner direkt an der Urananreicherungs-anlage der URENCO für deren sofortige Stilllegung demonstrieren!

Mobilisierungsviedeo bei youtube: externer Link youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qYTlMazB5tU

 

 
15. Februar 2013 - Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, SOFA Münster
Meteoritenhagel in Russland trifft beinah auch Gronauer Uranmüll:
Gronauer Uranmüll lagert in Jekaterinburg am Ural
"Uran-Freilager halten Katastrophe nicht stand"

Schockiert und mit großer Besorgnis reagieren AtomkraftgegnerInnen aus dem Münsterland auf den verheerenden Meteoriten-Einschlag mit 1000 Verletzten in der sibirischen Atomregion Tscheljabinsk. Nur rund 200 km entfernt lagern seit Jahren in der ehemals geheimen Militärstadt Nowouralsk bei Jekaterinburg Tausende Tonnen Uranmüll aus der westfälischen Urananreicherungsanlage Gronau. Der Uranmüll lagert dort unter freiem Himmel. Nach WDR-Informationen war auch in Jekaterinburg noch die Rauchwolke des Meteoriten-Einschlags zu sehen.

Der Gronauer Uranmüll wurde zwischen 1995 und 2009 zur Endlagerung nach Russland gebracht, wo er heute bei Jekaterinburg, Tomsk und Angarsk unter freiem Himmel lagert. Aus Angarsk meldeten Umweltschützer schon vor Jahren rostende Fässer...

 

 
13.02.2013
Öffentliche Bibliothek in Almelo: Anti-Atomkraft-Bewegung wird zensiert

Hier die Übesetzung einer Pressemitteilung der Stiftungen VEDAN und LAKA vom 12. Februar 2013:
Das geplante Symposium in der Öffentlichen Bibliothek in Almelo über den Urankonzern Urenco und eine Ausstellung über die bisher größte Demonstration gegen die niederländische Urananreicherungsaanlage in Almelo (4. März 1978) kann nicht stattfinden. Als Grund der Absage beruft sich die Bibliothek auf einen Sponsorenvertrag mit Urenco, demzufolge in der Bibliothek einseitige Anti-Urenco-Aktivitäten nicht zulässig sein sollen...

 

 
Für eine autonome Kinderklinik

Spendensammlung für Kinder in Fukushima

Bei der Zerstörung der Reaktoren in Fukushima wurden radioaktive Substanzen in ungeheurem Ausmaß freigesetzt. Mindestens 15.000 Terabecquerel (TBq) an Cäsium 137 wurden aus dem Atomkraftwerk herausgeschleudert - das ist vergleichbar mit 168 Hiroshima-Bomben. Die Strahlenbelastung ist besonders für Kinder gefährlich, vor allem dann, wenn radioaktive Substanzen direkt im Innerern des Körpers wirken.

 

Um eine objektive medizinische Versorgung der rund 360.000 Kinder aus der strahlenverseuchten Region zu ermöglichen, sammelt ein internationales Solidaritätskomitee Hilfsgelder. Denn die japanische Regierung hat nicht nur abgelehnt, eine kostenlose medizinische Betreuung für Kinder zu gewährleisten, sondern viele Eltern haben auch mit den bestehenden Spitälern so schlechte Erfahrungen gemacht, dass das Misstrauen groß ist.

Vorbild für die entstehende Einrichtung ist die Koyo Daiichi Klinik in Hiroshima. Das Gesundheitszentrum dort wurde in den 1970er Jahren für die Opfer der zwei Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gebaut. Es ist seither auf die Behandlung von Strahlenopfern spezialisiert....

Wir bitten um eure Unterstützung und Mithilfe.
 

 
Trotz massiver staatlicher Repression ist der Widerstand gegen das AKWs in Kudankulam ungebrochen. Solidarität ist gefragt.

Mutig und entschlossen
...

3 tote AktivistInnen
Anthony John(40)
Sahayam Francis(42)
Frau J. Roslin (63)

monatelang im Gefängnis
Xavieramma
Selvi
Sundari
 

 
Montag, 21.01.2013 Atomtransport entgleiste am Störfall-Jahrestag
So nah sind wir alle bei jedem Atom-Transport an der Kastrophe!

Am Montag entgleiste in Frankreich ein mit Atommüll beladener Zug, der vermutlich überwiegend mit Uranmüll beladen war, der ursprünglich aus Urananreicherungsanlagen des Urenco-Konzerns in Gronau und Almelo (Niederlande) stammte. Der Transportunfall ereignete sich genau am dritten Jahrestag des bisher schwersten Unfalls in der Gronauer Urananreicherungsanlage. Der Zug umfasste offenbar sieben Waggons mit Uranoxid sowie einen Waggon mit einem Castor-Atommüllbehälter. Vermutlich befand sich der Zug auf dem Weg in das zentrale oberirdische Atommüll-Lager der COVRA in den Niederlanden. Das Lager befindet sich in Vlissingen an der Nordsee, nur 20 Kilometer vom Atomkraftwerk Borssele entfernt...
 

 
Frau J. Rosalin ist tot
Frau J. Roslin aus dem indischen Idinthakarai
Frau J. Roslin (63) aus dem indischen Idinthakarai gehörte zu den Frauen, die am 10. September 2012 bei einer Razzia der Polizei am Strand von Idinthakarai willkürlich festgenommen und bis 30. Oktober 2012 im Gefängnis festgehalten wurde.
Schon zur Zeit der Festnahme ging es ihr gesundheitlich sehr schlecht. Im Gefängnis (Trichy Women's prison) wurde ihr eine angemessene medizinische Versorgung verweigert. Am 30.Oktober 2012 wurde sie aus dem Gefängnis entlassen, unter der Bedingung, sich täglich bei der Polizeistation in Madurai zu melden. Ihr Zustand verschlechterte sich und sie wurde ins Madurai General Hospital aufgenommen. Anfang Dezember kehrte sie nach Idinthakarai zurück, wo sie am 21. Dezember 2012 starb. Frau Roslin ist ein Opfer der Vernachlässigung und der Rache eines Staates, der eine konträre Position zu Atomenergie als Verbrechen betrachtet, das eine Festnahme unter harten Bedingungen verdient. Sie wurde unter anderem angeklagt, einen Krieg gegen die Regierung von Indien zu führen.
externer Link http://www.indiaresists.com vom 21.12.12
 

 
Firmen-Steckbrief:
Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
Siempelkampstr. 45, 47803 Krefeld   externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
Die Firma sagt von sich selber: "Siempelkamp unterstützt Kernkraftwerksbetreiber in allen Bereichen der Nuklearphysik":
externer Link siempelkamp.com/...

weitere Informationen siehe wikipedia:
externer Link de.wikipedia.org/wiki/Siempelkamp

 

 
Kalender 2013

seit Jahren hängt überall in den Häusern der Göhrde nach jedem Castor immer ein frischer Kalender mit den Bildern vom letzten Transport-Widerstand. In diesem Jahr haben wir einen besonderen gemacht, weil es ja *hier* keinen Transport gab.

"wir im Wendland ... inmitten der Welt ... des Widerstands gegen Atomanlagen" ist deshalb das Motto der Ausgabe für 2013. Vielleicht mögen ihn ja auch Freund*innen der Freien Republik Wendland, die nicht im Landkreis Lüchow-Dannenberg leben.

zum Anschauen Fotos anklicken:

der Tanz geht weiter,

auch wenn es im vergangenen Jahr keinen Castortransport nach Gorleben gab. Die Angelegenheit - das wissen wir - ist noch lange nicht vom Tisch. Ohnehin bedeutet eine Castor-Pause hier keineswegs, dass der anti-Atom-Widerstand die Füße hochlegt.

Überall auf der Welt setzen sich Menschen zur Wehr: gegen Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung. Und eben auch gegen die atomare Form davon. Mit unserem Widerstand hier sind wir: inmitten der Welt.

Mit diesem Kalender versuchen wir, gelebten Widerstand in Bildern festzuhalten. Wir schauen in diesem Jahr ein wenig über den eigenen Teller­rand; auf dem letzten Kalenderblatt stehen Hinweise, woher die mutmachenden Beispiele weltweiten Engagements gegen Atomanlagen jeweils stammen.

Im Preis von 8,- Euro + Porto sind 3,- Euro Spende für das Projekt eines Krankenhauses für die Kinder aus der Strahlenregion Fukushima enthalten.


 
 

 
world wide web 19.10.2012
Plötzlich plappern Anna und Arthur

  (ein kritischer Beitrag des nadir-Kollektivs zum unkritischen Umgang mit facebook)
Seit Jahren betreiben wir Server und Kommunikationsdienste für linke Gruppen, geben wir uns alle Mühe, die Server sicher zu halten, wehren wir - mit unterschiedlichen Mitteln - Anfragen von Behörden zu irgendwelchen Daten ab. Kurz: Wir versuchen im kapitalistischen Internet eine emanzipatorische Basis der Kommunikation zu bieten. Seitdem auch viele Linke Facebook "nutzen" (oder Facebook viele Linke nutzt), sind wir jedoch verunsichert: Vielen scheint es nun nicht mehr darum zu gehen, einerseits das Internet als Ressource für linke Kämpfe zu nutzen, andererseits aber das Internet selbst als politisch umkämpftes Terrain zu verstehen und sich in diesem Kampf dazu zu verhalten. Vielmehr wird unsere politische Arbeit selbst als defizitär und anstrengend wahrgenommen. Verschlüsselte Kommunikation mit autonomen Servern scheint nicht als emanzipativ, sondern als lästig angesehen zu werden.
   Disneyland
Wir hatten einfach nicht verstanden, dass es nach all dem Stress auf der Straße und den langen Gruppendiskussionen der Wunsch vieler Aktivist_innen ist, auf Facebook in Ruhe über alles, was erlebt wurde, mit allen zu quatschen. Dass Facebook eben auch für Linke die sanfteste Art der Verführung ist. (...)
 

 
Gronau-Pierrelatte 24.09.2012
Urantransport von der Uranreicherungsanlage
(Urenco) Gronau nach Pierrelatte

Wieder Urantransport im Münsterland aufgedeckt
Aufgrund der Anzahl der Waggons (9 Stück) muss von rund 500 Tonnen Urnahexafluorid ausgegangen werden.

       Uranmüllzug aus der UAA-Gronau
 

 
Gronau-Pierrelatte 04.06.2012
Urantransport von der Uranreicherungsanlage
(Urenco) Gronau nach Pierrelatte

Wieder Urantransport im Münsterland aufgedeckt
Erneut wurde ein Zug mit gefährlichem Uranhexafluorid aufgedeckt. Der Zug fuhr gegen Mittag mit seiner tonnenschweren Ladung von der Urananreicherungsanlage Gronau über Münster und Hamm Richtung Süden weiter. Aufgrund der Anzahl der Waggons (9 Stück) muss von rund 500 Tonnen Urnahexafluorid ausgegangen werden. Vor vier Wochen wurde ein solcher Zug nach einer spektakulären Kletterdemonstration im Wald bei Münster-Kinderhaus angehalten. Heute haben AktivistInnen die unverantwortliche Geheimhaltung der Transporte durch die Landesbehörden durchkreuzt und mit einer Mahnwache im Münsteraner Hauptbahnhof die Öffentlichkeit auf die überflüssigen und gefährlichen Transporte aufmerksam gemacht...

       Uranmüllzug aus der UAA-Gronau
 

 
Obrigheim-Lubmin 28.05.2012
Luftblockade stoppt das Atommüllschiff
Am 28.05.2012 demonstrieren Robin Wood KlettererInnen gemeinsam mit AktivistInnen aus Münster an der Wolbecker Straße in Münster (Westf.) über dem Dortmund-Ems-Kanal. Zwei KlettererInnen haben sich mit einem Transparent mit der Aufschrift "Vermeiden statt Verschieben" über dem Kanal abgeseilt. Anlass der Proteste ist der Transport von Atommüll aus Obrigheim über 1500 Kilometer Wasserstraßen nach Lubmin.
       Luftblockade stoppt das Atommüllschiff
 

 
Gronau-Pierrelatte 07.05.2012
Urantransport für 8 Stunden gestoppt!
-bislang längste Luftblockade eines Urantransports
-Uranreicherungsanlage Gronau sofort stilllegen

       Uranmüllzug aus der UAA-Gronau
 

 
Ahaus, 15.04.2012 Pressemitteilung:
Frühjahrskonferenz der Anti-AKW-Bewegung:
"Treppenwitz und Atommüll"

Ein Treppenwitz der Geschichte ist nach Auffassung der Frühjahrskonferenz der Anti-AKW-Bewegung, die sich vom 13. - 15. April 2012 in Ahaus getroffen hat, die jüngste Idee, die Atomenergie an den Tropf der EU-Subventionen zu hängen. Nach Fukushima sind in Japan fast alle der 54 Atomreaktoren abgeschaltet worden, in Deutschland 8 von 17. "Wenn wir keine weiteren Tschernobyls und Fukushimas wollen, dann müssen alle AKWs stillgelegt werden. In Deutschland und weltweit und am besten sofort. Und daran arbeiten wir weiter", erklärt Felix Ruwe von der BI Ahaus.

Keine Chancen geben die AKW-GegnerInnen auch dem sog. Endlagersuchgesetz, das derzeit zwischen Bund und Ländern verhandelt wird. „In Sachen Atommüll gibt es ja ein in vielen Jahrzehnten gewachsenes Misstrauen gegen Politik und Wissenschaft. Aber statt daraus Konsequenzen zu ziehen und sich einer offenen gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu stellen, führen die Parteien schon wieder Verhandlungen hinter verschlossenen Türen. Es kann doch jetzt nicht darum gehen, einen neuen Ort zu suchen, an dem man wieder alles falsch macht...

 

 
Gronau-Pierrelatte 10.04.2012
Uranmüllzug aus der UAA-Gronau
       Uranmüllzug aus der UAA-Gronau
 

 
Bürger beobachten die Polizei
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat jetzt in einem Urteil der Polizei verboten, gegen Beobachter von Polizeieinsätzen vorzugehen. Mit dem Urteil hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichtes Freiburg (4 K 2649/10) festgestellt, dass die am 14.11.2009 gegen einen Bürger gerichteten polizeilichen Maßnahmen rechtswidrig gewesen sind...
 

 
Firmen-Steckbrief:
Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
Siempelkampstr. 45, 47803 Krefeld   externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
Die Firma sagt von sich selber: "Siempelkamp unterstützt Kernkraftwerksbetreiber in allen Bereichen der Nuklearphysik":
externer Link siempelkamp.com/...

weitere Informationen siehe wikipedia:
externer Link de.wikipedia.org/wiki/Siempelkamp

 

 
http://radioactivists.org/de/pre-order-dvd/ 

 
Pressemitteilung 29.02.2012
Nach luftigem Protest gegen Uranmülltransport:
Kein Schadenersatz für die Bahn

Kletteraktivistin Cécile Lecomte setzt sich gegen Schadenersatzforderung der Bahn in Höhe von 3189,83 Euro wegen 6-stündiger Kletteraktion 2008 bei Steinfurt (NRW, externer Link - openstreetmap externer Link - maps.google ) gegen den Export von Uranmüll nach Russland erfolgreich zur Wehr. Die Bahn zieht ihre Forderung vor dem Gronauer Amtsgericht zurück.
In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar 2008 protestierte die unter dem Spitznamen "Eichhörnchen" bekannte französische Kletteraktivistin Cécile Lecomte bei Burgsteinfurt/ Metelen (NRW) in luftiger Höhe über der Bahnschiene gegen den Export von Atommüll durch die Urenco nach Russland. Eine per Hubschrauber angeflogene Spezialeinheit der Bundespolizei beendete die Aktion nach über sechs Stunden. In Presseinterviews erklärte ein Sprecher der Bundespolizei, Kostenforderungen im fünfstelligen Bereich würden auf die Aktivistin zukommen.
 

 
 25. Februar 2012 Autobahn-Aktionstag
»  Start 10:00 Uhr Ahaus, Bahnhof     externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
»  'Süd-Konvoi' startet in Bonn, Fernbus-Bahnhof     externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
»  ca. 12-13:30 Uhr Duisburg-Wanheim, GNS     externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
»  ab ca. 15:00 Uhr Jülich, Markt     externer Link - openstreetmap   externer Link - maps.google
Am Autobahnaktionstag sollen an möglichst vielen Autobahnen Aktionen gegen Atomtransporte stattfinden. Die geplanten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus werden wahrscheinlich über die Autobahnen mitten durchs Ruhrgebiet rollen. Unnötig und gefährlich. Deshalb wird ein Autokorso beginnend in Ahaus nach Jülich fahren. Zwischenstation wird dabei in Duisburg vor der Konditionierungsanlage der GNS gemacht. Neben diesen Castortransporten rollen meist unbemerkt Transporte mit Uranhexaflorid oder neuen Brennstäben quer durch die Welt, tagtäglich geht der atomare Wahnsinn weiter. In Hamburg wird jeden zweiten Tag ein Atomtransport über den Hafen gewickelt, in Rostock fahren Passagierfähren mit Atomtransporten. An allen Autobahnen sollten Kundgebungen und kreative Aktionen organisiert werden, um auf die anstehenden Castor-Transporte und die täglichen Atomtransporte, die die atomare Industrie aufrecht erhalten hinzuweisen.
externer Link westcastor.de
externer Link kein-castor-nach-ahaus.de
 

 
"Urankonferenz 2012" - 4. Februar 2012
Am Samstag, 04. Februar 2012 fand in Münster (Westfalen) eine internationale Urankonferenz statt...
externer Link urankonferenz2012.de

klick Fotos für "Abschlusserklärung der Internationalen Urankonferenz Münster" und weitere Fotos davon
.
 

 
Foto: aaa-West
Presseerklärung zur Landeskonferenz der Anti-Atomkraft-Initiativen in NRW am 21.01.2012 in Oberhausen
Der Widerstand gegen Atomanlagen und Atommülltourismus in NRW wird immer breiter.
Phantasievoller Aktionsfahrplan beschlossen!

Am 21.01.12 hat in Oberhausen die Landeskonferenz der Anti-Atomkraft-Initiativen in NRW getagt. Im Mittelpunkt der Konferenz standen die drohenden Castortransporte aus dem Atom-Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus, die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Atommüll-Konditionierungsanlage der externer Link GNS in Duisburg. Darüber hinaus wurde besprochen, dass möglicherweise schon Ende März per LKW durch NRW hochradioaktive plutoniumhaltige MOX-Brennelemente aus Sellafield (GB) zum AKW Grohnde transportiert werden sollen. (MOX sind Mischoxid- Brennelemente aus der Wiederaufarbeitung, die besonders mit Plutonium und anderen langlebigen Isotopen verunreinigt sind)...
weiter...
 

 
Fukushima-Vortrag von Kazuhiko Kobayashi:
"Deutscher Atomausstieg hat der Welt
Hoffnung gegeben!"

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) organisierte in Zusammenarbeit mit weiteren Umweltverbänden und Bürgerinitiativen mit dem japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi aus Tokio eine bundesweite Vortragsreise, für die Herr Kobayashi extra aus Japan angereist ist.

Der Vortrag in Gronau (20.10.2011) ist mit freundlicher Genehmigung von Herrn Kazuhiko Kobayashi hier abrufbar:
Audio (42:27 min., 38,8 MB, evtl. Rechtsklick / Ziel speichern unter...)

Kazuhiko Kobayashi - Foto: aaa-West
Kazuhiko Kobayashi - Foto: aaa-West
Klick Foto für größere Ansicht
 

 
Hausdurchsuchung:
Sie haben das Recht zu schweigen!

(Udo Vetter, Strafverteidiger)

externer Link youtube.com/watch?v=a0n1PNpB00g
Dauer: 1:10:36
 

 
2011-10-08 NRW-Landes-Anti-Atomkonferenz in Jülich

Es ging um die geplanten Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus, die Urananreicherungsanlage in Gronau und die geplanten Aktivitäten zum Fukishima-Jahrestag (2012)
Pressemitteilung hier
 

 

---------übersetzter Artikel---------
11.10.2011:
Wieder Castor-Transport aus den Niederlanden nach Frankreich
Am Dienstag, 11. Oktober 2011 wird es wieder einen Transport mit hoch-radioaktiven Abfällen aus der Niederländischen Atomanlage COVRA in Vlissingen nach La Hague in Frankreich geben. Als Grund für diesen Transport wird angegeben, dass in Frankreich 90-95% des Abfalls wieder zu neuem Brennstoff aufbereitet wird um den Abfall zu begrenzen.

Das klingt sehr schön, aber in der Praxis wird diese Zahl nicht einmal im Entferntesten erreicht. Es ist ein Märchen um die wahren Gründe für den Transport zu verschleiern. Der Grund legt einen ernsten Fehler in unserer Atomversorgung offen: Wenn Frankreich unseren Abfall jetzt nicht annimmt können wir ihn hier schlichtweg nicht loswerden und die Anlage muss schließen.

Die Lagerung bei COVRA ist nicht möglich, die Becken für verbrauchte und neue Brennstäbe selbst sind voll weil Frankreich sich 6 Jahre gegen die Annahme der Transporte geweigert hat. Wir sind deshalb nicht in der Lage den Abfall von einer kleinen Anlage ohne ausländische Hilfe zu bewältigen oder einzulagern, geschweige denn dass wir es könnten, wenn es noch eine größere Anlage mit mehreren Reaktoren gibt. Wie viele Transporte von der Sorte werden dann durch Goes und andere dichtbesiedelte Gebiete fahren? Und was wenn Frankreich auf einmal beschließt unseren Abfall auf einmal nicht mehr anzunehmen?

Dann wird die "zuverlässige, saubere Atomenergie, die uns weniger abhängig vom Ausland machen soll" in einem ganz anderem Licht stehen. Mehr als genug Gründe also für "Borssele 2,Nee!" gegen den Transport zu demonstrieren!

externer Link borssele2nee.nl/wordpress/?p=116
 

 
17.-18.9.2011 Anti-Atom-Protest-Camp in Gronau...

Russische, französische und deutsche Atomkraftgegner demonstrierten vor der Uranfabrik. Gemeinsame Forderung an den Betreiber Urenco: Schluss mit gefährlichen Urantransporten, alle Atomanlagen müssen stillgelegt werden...
Atomkatastrophen in Fukushima und Marcoule zeigen: Atomkraft gefährdet den ganzen Planeten.

Foto: aaa-West

Die bereits vorhandenen Kontakte zwischen der russischen und deutschen Anti-Atomkraft-Bewegung sollen verstärkt, weitere Atommüll-Exporte von Deutschland nach Russland verhindert werden und gegen Urantransporte von Russland nach Deutschland soll intensiver als bisher demonstriert werden. Zudem soll umfangreicher als in der Vergangenheit grenzüberschreitend gegen den Bau neuer Atomkraftwerke in Russland vorgegangen werden.

weiter lesen... (und Fotos)
 

 
Urantransport über Hamburger Hafen:     Film zur Aktion gegen Uran-/Atomtransporte ( 8.6.2011 )
Film: youtube.com/watch?v=4Sqk1sisORQ
klick Foto oder Link: externer Link youtube.com/watch?v=4Sqk1sisORQ
 

 

ARD radiofeature:               von Achim Nuhr
Das atomare Vermächtnis der Nordmeerflotte
Die seichten Meere nahe der Kola-Halbinsel im Nordwesten Russlands gehören zu den gefährlichsten Orten der Welt. Auf dem Meeresgrund und entlang der Küsten liegen unzählige Behälter mit Atommüll sowie ausrangierte Atomreaktoren von U-Booten und Eisbrechern. Seit Jahrzehnten rosten sie im aggressiven Salzwasser. Nicht nur die Anwohner der Kola-Halbinsel werden dadurch gefährdet. Ein großer Teil der Wassermassen strömt mitsamt atomar belasteten Sedimenten nach Westen – Richtung Nordsee. Eine tickende Zeitbombe.

ARD-radiofeature-Autor Achim Nuhr begleitet deutsche Spezialisten in eine Sperrzone nahe Murmansk und berichtet von den Schwierigkeiten, den Atomschrott zu orten und zu sichern.
externer Link http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp

Zwischenlager für Atom-U-Boot-Reaktoren, etc. bei Murmansk

Die Sajda-Bucht ist ein westlicher Seitenarm der Kola-Bucht etwa 60 km nördlich von Murmansk.
Die Bucht dient als Schiffsfriedhof und enthält das größte Lager für ausgediente Reaktoren von Atom-U-Booten.
Als Teil einer geschlossenen Stadt des Gebiets Alexandrowsk ist die Bucht nur mit Sondergenehmigung zugänglich.          69.248611°, 33.233333°
Infos dazu beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: externer Link http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/aussenwirtschaft,did=305892.html
 

 
Gorleben-Castor 2011: Beladung trotz fehlender Transportgenehmigung
Geheimniskrämerei
Im November ist der 13. Castor-Transport ins Wendland geplant, die Vorbereitungen dafür sind angelaufen. Die ersten Behälter werden in der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague bereits verladen und damit transportfertig gehalten, obwohl noch keine Transportgenehmigung durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilt wurde...
weiter...
 

 
Filmsequenz Fukushima-Song von blooz
externer Link http://www.youtube.com/watch?v=UclUs8PTofA
 

 
Gronau 06.07.2011
Blockade der UAA-Gronau

ROBIN WOOD-AktivistInnen machen Zufahrt zur Gronauer Urananreicherungsanlage dicht...
weiter...
 

 
Gronau 04.07.2011
Blockade und Neubeflaggung der UAA-Gronau

Am 4. Juli 2011 wurde die Hauptzufahrt zur Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau von AtomkraftgegnerInnen blockiert!
Dazu wurden die Urenco-Fahnen vor dem Tor ausgetauscht...
weiter...
 

 
Kundgebung
an der Urananreicherungsanlage Gronau

am Sonntag, 03.07.2011

externer Link http://www.aku-gronau.de
Link: Aufruf 3.7.2011
Aufruf

Umweltverbände, Bürgerinitiativen und verschiedene Parteigliederungen rufen für den 3.6.2011 zur Teilnahme an einer Kundgebung an der UAA in Gronau auf

Informationen dazu unter externer Link www.aku-gronau.de
weiter...

 

 
Gronau, 20-06-2011, Urananreicherungsanlage (UAA)
Container mit radioaktivem Uranhexafluorid in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau vom Gabelstapler gefallen!    Informationen dazu unter externer Link www.aku-gronau.de/...
 

 
noch bis 17. Juni 2011 Freitag-Freitag
Gedelitz
Sommercamp
Pfingsten wird Gorleben versalzen!
Widerstand gegen den Endlagerschwarzbau mit entschlossenen Aktionen

Die Bauarbeiten im Salzstock Gorleben sind zu 90% abgeschlossen und es wird unter Hochdruck weiter gearbeitet. In 3 Schichten. 24 Stunden am Tag. In Gorleben wird gerade ein Endlager fertig ausgebaut! Die Öffentlichkeit wird durch Anwendung des Bergrechts von dem Verfahren komplett ausgeschlossen.
Die Atomenergiekonzerne machen an JEDEM TAG pro Atomkraftwerk 1 MILLION EURO Gewinn.
Anti-Atomkraft-Initiativen bestehen darauf, dass das Betreiben eines AKW UNVERANTWORTLICHES, UNKALKULIERBARES RISIKO darstellt.
externer Link gorleben-versalzen.de
externer Link gorleben-castor-2011.de/index.php?cont=7_1&ter=59
 

 
Pressemitteilung 31.05.11 - externer Link bi-luechow-dannenberg.de
Eignung Gorlebens im Fokus der Auseinandersetzung
BI Umweltschutz fordert schnelles Ende des Projekts

Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BFS) Wolfram König rückt vorsichtig von Gorleben ab.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa räumt er ein, dass die Wahl Gorlebens als nukleares Endlager 1977 ohne einen überprüfbaren Kriterienkatalog erfolgte. Bemerkenswert findet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) Königs Eingeständnis, dass der Verzicht auf eine wasserabweisende Tonschicht über dem Wirtsgestein Salz als Eignungskriterium einfach fallen gelassen wurde, weil die Tiefbohrungen diesen Nachweis nicht erbringen konnten. "Genau das ist der Skandal, der im parlamentarischen Untersuchungsausschuss Gorleben von Schwarz-Gelb klein geredet wird", unterstreicht BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die Kriterien wurden im Prozess der Erkundung den Befunden angepasst.

Zu einem Neustart der Endlagersuche schreibt die BI, dass die Kehrtwende Horst Seehofers (CSU) noch lange nicht bedeute, dass Gorleben aus dem Pool möglicher Standorte gestrichen wird."Wir arbeiten von uns aus jetzt weiter an dem Nachweis, dass aus geo-wissenschaftlicher Sicht sich Gorleben als Standort verbietet, kündigte die BI an. Eine Rückholbarkeit der Abfälle, wie es sich aus dem Supergau in der Asse II als notwendig erweist, und eine Lagerung der hochtoxischen, hochradioaktiven und heißen Abfälle in Salzgestein sei ein Widerspruch in sich: Salz verhalte sich plastisch, kriecht und schließt Abfälle ein, aber den Wasserkontakt nicht aus. "Wenn das die Ausfahrtsluke aus dem verkorksten Gorleben-Projekt sein soll, dann wünschten wir uns mehr Ehrlichkeit und Offenheit, Gorleben ist schon lange politisch und fachlich verbrannt. Der gordische Knoten muss endlich durchtrennt werden, wir fordern ein schnelles Ende des Projekts."

 

 
15.000 Menschen fordern in Gronau die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage
Alle Atomanlagen sofort stilllegen - Atomwaffen vernichten!

Im westfälischen Gronau beteiligten sich ebenfalls 65 Traktoren an einem Ostermarsch zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage. Zur Teilnahme hatten Bürgerinitiativen, Umweltverbände, Friedensinitiativen und Parteien aus ganz NRW aufgerufen. Es handelt sich um die bisher größte Anti-Atomkraft-Demonstration in Gronau...
weiter lesen und Fotos: hier
 

 
Foto: Rainer Sonntag
Foto: Rainer Sonntag
Anti-Atom-Nachricht aus Nagercoil,
Indien, Bundesstaat Tamil Nadu

15 km nördlich vom Südzipfel Indiens:

"Am 17.03.2011 gab es eine Demo mit über 200 Leuten, die als "Trauermarsch" um die Opfer in Japan angekündigt war und wo sich doch wieder alle Atomkraftgegner des Ortes versammelt haben."

übersetzter Transpi-Text:
Earthquake, Tsunami, Atomic Rays
Death condolence
peace rally
People's Federation Against Cancer, Nagercoil
 
Anmerkung von Rainer Sonntag: "Derzeit gibt es in Nagercoil ein Demoverbot wegen der Kommunalwahlen in ca. 3 Wochen. Davor gibt es eine Art Karrenzzeit bzgl. politischer Versammlungen - eine lang geplante Konferenz zur globalen Erderwärmung, die in Madurai (240 km nördlich) hätte stattfinden sollen, ist z.B. kurzfristig verboten worden. Ich weiß, dass hier ein vorheriger (Genehmigungs-)Versuch der lokalen Anti-Atom-Gruppe von der Polizei abgelehnt worden ist. Trotzdem waren die Anti-Atom- und Umwelt-Leute da und auch nur diese haben Flugis verteilt." 

 
Wer steht hinter der
anti-atom-aktuell?

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Immer wieder erreichen uns Rückfragen:
Wer steht denn eigentlich hinter Euch? Von wem bekommt Ihr Geld? Wie gut könnt Ihr davon leben?

Darauf gibt es drei einfache Antworten:
1.: das wissen wir nicht. Aber wir haben Hoffnungen.
2.: von niemand.
3.: gar nicht.

Ein bisschen ausführlicher geht es schon. Bei der Beantwortung fangen wir mal mit der letzten Frage an: alle, die bei der anti atom aktuell mitarbeiten, tun das ehrenamtlich... [weiter]
 

 
Demogrundausstattung, Sitzkissen, Trillerpfeifen, Sicherheitsset, ... gibt es im externer Link: demoshopp.de demoshopp.de

externer Link: demoshopp.de
Demoshopp ist ein im Herbst 2010 spontan gegründeter Laden, der vielen Leuten den Weg zur nächsten Demo erleichtern möchte: Mit der adäquaten Ausstattung lässt sich aktives politisches Engagement viel angenehmer, besser vor Wind, Wetter usw. geschützt oder einfach lustiger gestalten. Angeboten werden in einem einzigen Online-Shop Produkte, die sonst gar nicht, nur schwer oder nur mit viel Lauferei zu erstehen sind.

 

 

externer Link lubmin-nixda.de
 

 

Ahaus, Sonntag 12.12.2010:
Großdemonstration gegen Atomtransporte
Es soll das Atomlager Ahaus in die Zange genommen werden. Geplant ist, mit vielen Menschen eine Kette zu bilden, bei der von zwei Seiten das Lager eingeschlossen wird, sodass der Haupteingang und der rückwärtige Eingang dichtgemacht werden - über den rückwärtigen Eingang wurden 2005 die Castortransporte, die jetzt nach Russland sollen, über einen Feldweg still und heimlich mit Hilfe der Polizei und entgegen aller Genehmigungen reingeschmuggelt, da der Widerstand zu groß war...
weiter: externer Link kein-castor-nach-ahaus.de

Ahaus-Russland Transporte durch Umweltminister Röttgen vorläufig abgesagt - Demo am 12.12.10 um 14 Uhr am Atomlager Ahaus findet trotzdem statt - Jetzt sind die Castortransporte von Jülich nach Ahaus dran!


aus aaa 184:
Die Katastrophe von Majak vor 50 Jahren war einer der schlimmsten Atomunfälle des 20. Jahrhunderts. Nur redet keiner darüber.
Der bestverschwiegene GAU der Geschichte
von aaa-Redaktion    [hier]
 

 
Monitor: Deutscher Atommüll nach Russland (Majak)
youtube.com/watch?v=6SaxzOsR4zg&feature=player_embedded
externer Link
youtube.com/watch?v=6SaxzOsR4zg&feature=player_embedded
 

 
2190 Dosen Reizgas
Team Green sprühte beim Castortransport 2010 im Wendland 2190 Dosen Reizgas leer, wie ein Schreiben des parlamentarischen Staatssekretärs im Innenministerium Ole Schröder (CDU) an die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke offenbart.
externer Link contratom.de/...
 

 
Visualisierung der Tweet-Aktivität zum Castor-Transport 2010:
Visualisierung der Tweet-Aktivität zum Castor-Transport 2010
externer Link labs.vis4.net/castor-vs-twitter
 

 
Castor-Camps.net
ist nun online. Um die Seite mit Inhalten zu füllen wird deine Hilfe gebraucht: externer Link Castor-Camps.net
Die Internetseite soll als Plattform dienen, um den verschiedenen Camps während des Castor-Transports-2010 einen zentralen Webauftritt zu ermöglichen. Jedes Camp kann dort eigene Webbseiten erstellen und bearbeiten, sowie Blog-Einträge und Termine posten.
 

 
Du schreibst Geschichte
Du schreibst Geschichte
Mobilisierungs-Video BI Nr.X
[klick Foto]

 

Wieviele Leute passen in eine "Ente"?
Wenn es darum geht, rechtzeitig zur Demo nach Gorleben zu kommen, sind selbst 15 Mitfahrer kein Problem... Komm' zur echten Demo! Dannenberg, 6. November 2010, 13 Uhr

externer Link youtube.com/user/BiLuechowDannenberg

 
2010-schottern-mobilisierung
Castor Schottern No.1
Mobilisierungs-Video Nr.1
[klick Foto]

 

"Gemeinsam mit hunderten, tausenden Menschen die Castor-Schiene im Wendland unbefahrbar machen!"

Atomausstieg ist Handarbeit.
Wichtige Dinge kann mensch keiner Regierung überlassen!

externer Link castor-schottern.org

 
2010-schottern-mobilisierung
noch ein Mobilisierungs-Video
Mobilisierungs-Video
[klick Foto]

 

Castor schottern mobivideo
am 07. November 2010

 

 
Immer wenn der CASTOR rollt
Immer wenn der CASTOR rollt
Immer wenn der CASTOR rollt
[klick Bild oder Link]

 

externer Link youtube.com/watch?v=BnoTcBCNGDE&NR=1

 

 
freies Wendland
freies Wendland
freies Wendland
[klick Bild oder Link]

 

externer Link youtube.com/watch?v=1aU7owdirHE&feature=related

 

 
Achtung, die Polizei versucht wiederholt, zivile Beamte in den Widerstand einzuschleusen,
die selbst Straftaten begehen. Mit diesen Methoden soll nicht nur der Anti-Atom-Widerstand ausgespäht, sondern auch kriminalisiert werden.
Hier zeigt sich auch, dass mensch die Dokumentation vom Widerstand den Journalistinnen und Journalisten aus unserer Szene überlassen sollte. Jedes Foto, jeder Film (auch von Handys!!!) kann und wird vor Gericht gegen Euch verwendet.


Foto: (c) aaa-West
 

 
04.10.2010
Russischer Castor-Protest in Ahaus
Demo am Zwischenlager Ahaus "Nix rein und nix raus - Atomtransporte stoppen"

Russische Umweltschützer tragen ihren Protest gegen den Atommüllexport der 951 plutoniumhaltigen Brennelemente vom Zwischenlager Ahaus in die russische Plutoniumfabrik Majak nach Ahaus.
Vladimir Slivyak von externer Link Ecodefense berichtete persönlich über die katastrophalen Bedingungen in Majak...
(Audiodatei zum anhören!)
weiter...
 

 
Atomkraft find ich doof
Atomkraft find ich doof
 

 

Anti-Atom-Camp vom 07.-15.08.2010 in Gedelitz (Wendland) unweit des Zwischenlagers und des Erkundungsbergwerks Gorleben.
Neben inhaltlichen Angeboten zu Atomkraft, praktischen Workshops und Trainings werden wir die Zeit nutzen können, uns kennenzulernen, zu vernetzen und gemeinsam ein paar gemütliche und erholsame Tage zu verbringen. Vielleicht auch mit dem ein oder anderen Geländespiel.
Infos: 2010-wendlandcamp-flyer.jpg
oder unter externer Link anti-atom-camp.de
 

 
Pressemitteilung 28.07.10
"Filmen verboten!"
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg klagt erfolgreich gegen Filmaufnahmen durch die Polizei
Einen eindrucksvollen Erfolg vor Gericht erzielte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Das Berliner Verwaltungsgericht (VG) entschied, dass das Filmen der Großdemonstration am 5. September 2010 durch Einsatzkräfte der Polizei rechtswidrig war. Die Richter monierten, es müsse heutzutage von einem "modernen" Eingriffsbegriff ausgegangen werden, die Kameraüberwachung einer friedlichen Demonstration verstoße gegen das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung.
[weiter...]
 

 
21.07.2010
Atomtransport in Ahaus eingetroffen
Anscheinend ist die erste Fuhre mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll im Atommüll"zwischen"lager Ahaus angekommen. Gesichtet wurden zwei LKW mit je einem roten Container mit Gefahrgutsymbolen.

Weitere Informationen auf externer Link kein-castor-nach-ahaus.de.
Dort sind inzwischen auch erste Fotos online.
Foto: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Foto: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
 

 
19.07.2010
Urankonvoi mit 6 LKW in der UAA-Gronau angekommen
weitere Fotos von dem Transportern unter:
externer Link kein-castor-nach-ahaus.de/urantransport
Fotos: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Fotos: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
 

 
Frontal21 vom 13.07.2010:
Der große Bluff -
Die falschen Versprechen der Atompolitik
von Steffen Judzikowski und Christian Rohde
Atomkraft - Ja, bitte! Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert und die Klimaschutzziele erreicht werden. 2010 ist das Jahr, in dem sich der Kampf um den Weg in die Energiezukunft entscheidet. Die Dokumentation zeigt Stationen der Debatte, beantwortet Fragen zu den zentralen gesellschaftlichen Konflikten und präsentiert dazu Argumente und Belege...
[weiter...]
 

 

Manhattan-Projekt [klick Foto]
 
 

 
12.07.2010
Solidarität mit Oliver, Florian, Axel, Andrej und allen Betroffenen!
Einstellung der §129(a)-Verfahren - sofort!
Berlin: Weiteres mg-Verfahren eingestellt

Das Verfahren gegen den Berliner Stadtsoziologen Dr. Andrej H.
wegen Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung "militante gruppe" (mg) wurde endlich eingestellt...
externer Link einstellung.so36.net/
 

 
Ist es euch wichtig zu wissen, woher euer Ökostrom genau kommt?
Eine Frage mit Antworten auf Utopia, der Internet-Plattform für strategischen Konsum:
externer Link http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/ist-es-euch-wichtig-zu-wissen-woher
 

 
DVD-Tipp:
ext.Link: graswurzel.tv
 Die DVD zum Treck 2009
"Wir schreiben Geschichte" - so beginnt auch die DVD von graswurzel.tv,
die in 45 Minuten die Highlights des einwöchigen Trecker-Trecks nach Berlin
zusammenfasst.

Die DVD - und weitere Produkte des unkommerziellen Medienprojektes -
gibt es auf der Webseite externer Link graswurzel.tv/solishop/dvds.php
 

 
Atomausstieg heißt ABSCHALTEN!

Email-Aktion des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland an Umweltminister Norbert Röttgen mit der Aufforderung, aus seinen Aussagen die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Wer den Atomausstieg will, darf Laufzeiten nicht verlängern.

Unterstützung der BUND-Aktion: externer Link bund.net/atom

 

 
klick für größere Ansicht
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Gronau, 26.01.2010

AKU-Gronau

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Nach Uran-Störfall in Gronau neue Proteste
"Für ein Leben ohne Urananreicherung!"
Die Proteste in Gronau gegen die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage reißen nach dem Störfall vom vergangenen Donnerstag nicht ab: Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen rufen für kommenden Samstag, 30. Januar 2010, um 12 Uhr unter dem Motto "Für ein Leben ohne Urananreicherung!" zu einer Demonstration in der Gronauer Innenstadt auf. Die Auftaktkundgebung wird am Bahnhof sein.
"Aufklärung von Land und Urenco mangelhaft"
"Wir sind sehr besorgt um den Gesundheitszustand des betroffenen Urenco-Arbeiters. Mittlerweile liegt er in Jülich schon im vierten Krankenhaus, während sich die Betreiberin der Urananreicherungsanlage Gronau, die Urenco, völlig in Schweigen hüllt. Auch von der Landesregierung in Düsseldorf gibt es fünf Tage nach dem bisher schwersten Unfall in der Atomanlage noch keine Antworten, wie es zu der Verstrahlung kommen konnte. Deshalb erneuern wir unsere Forderung nach einer externen, unabhängigen und vor allem öffentlichen Untersuchung der Vorgänge in der Urananreicherungsanlage," so Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt Gronau.
"Gefahren durch Uranhexafluorid bisher unterschätzt -
UAA Gronau schließen"

"Mit der Demonstration in Gronau wollen wir auf die Gefahren der Urananreicherung für Gronau und die Region aufmerksam machen. Das sehr gefährliche Uranhexafluorid wird nicht nur in der Urananreicherungsanlage verarbeitet, sondern mit LKWs und Güterzügen quer durch das Münsterland in alle Winkel Europas und der Welt transportiert. Dabei kann es jederzeit zu einem folgenschweren Unfall kommen. Diese realen Gefahren wurden bis jetzt immer verharmlost und die Urantransporte vor der Bevölkerung verheimlicht. Hier ist ein politischer Richtungswechsel notwendig. Wir fordern die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau," so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Weitere Informationen: externer Link aku-gronau.de, externer Link urantransport.de, externer Link sofa-ms.de

 

 
campact.de/atom2/ml2/mailerAtomkraftgegner bieten FDP und CSU ironisch Parteispenden an.
Von der Internetseite des Kampagnen-Netzwerkes Campact können Emails an FDP-Chef Westerwelle und CSU-Chef Seehofer verschickt werden, in denen Parteispenden angeboten werden:
"Fünf Euro für jede Partei, wenn diese dafür darauf verzichten,
die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern."

externer Link campact.de/atom2/ml2/mailer
 
     Machen Sie mit bei Campacts Satire-Aktion:    Bieten Sie für den Atomausstieg!

Atomausstieg zu kaufen? Vor der Bundestagswahl bekamen FDP und CSU knapp zwei Millionen Euro Spenden von einem Hoteleigentümer – und nach der Wahl haben sie für Hotels und Gaststätten die Steuern gesenkt. Vielleicht ist der Atomausstieg ja auch zu kaufen? Kündigen Sie Westerwelle und Seehofer Parteispenden für den Atomausstieg an!

 

 
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anti-atom-aktuell?

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Darauf gibt es drei einfache Antworten:
1.: das wissen wir nicht. Aber wir haben Hoffnungen.
2.: von niemand.
3.: gar nicht.

Ein bisschen ausführlicher geht es schon. Bei der Beantwortung fangen wir mal mit der letzten Frage an:
alle, die bei der anti atom aktuell mitarbeiten, tun das ehrenamtlich...
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Sebastiens Weggefährtinnen und Weggefährten
In Erinnerung an unseren Kameraden, Sebastien, der am Sonntag, den 7.11.2004 während einer Aktion gegen den Transport radioaktiver Abfälle getötet wurde, haben wir den Boulevard Pierre Mendes France nach Cherbourg (in der Nâhe von La Hague und Valognes) umbenannt:
externer Link http://www.youtube.com/watch?v=gRxGuQe-P6E
(deutsche Untertitel)

Heute setzen wir seinen Kampf fort.
externer Link ganva.blogspot.com

sebastien-briat-boulevard 

 
Buchtipp:
ext.Link: wecf.eu
Die Kernfrage – Insider berichten über ihre Erfahrungen mit der Kernenergie
Eine Reise auf den Spuren des Urans – des Rohstoffs der Kernenergie: Woher kommt unser Atomstrom? Was steckt dahinter? Welche Auswirkungen gibt es und wer ist davon betroffen?

Alle, deren Nachbarn, Eltern, Freunde oder Arbeitskollegen noch immer glauben, dass Atomstrom sichere, saubere Energie liefert, sollten Die Kernfrage an sie verschenken/verleihen. Eine schockierende Sammlung menschlicher Erfahrungsberichte und ergänzender Infos über den Weg des Urans von der Mine bis zur Lagerung.

Erhältlich über den Buchhandel oder direkt unter externer Link wecf.eu/... gegen eine Schutzgebühr von 5.- Euro (Organisationen und ab 10 Exemplaren 3,50 Euro).

 

 
20.12 2009  
Zwischenlager-Demo in Ahaus!
300-350 Leute demonstrierten am 20.12.2009 bei Schnee und Eiseskälte Zwischenlager Ahaus!! Die Stimmung auf der Demo war gut - viele kämpferische Reden zeugten davon, dass die Anti-Atom-Bewegung im Aufschwung ist. Aus Bonn, Lüneburg, Gorleben, Morsleben, Biblis, Frankreich und sogar aus Finnland kamen solidarische Grüße und Aufrufe zu einem widerstandsreichen 2010. Ausgestrahlt war mit dem längsten Anti-Atom-Transparent angereist.
Janne Björklund vom finnischen Naturschutzverband aus Helsinki war eigens angereist, um über die Pläne von EON zu berichten, in Finnland ein sechstes AKW zu bauen. Dazu steht im finnischen Parlament bis zum Sommer 2010 eine Parlamentsentscheidung an.
Fotos...

Foto: aaa-West 

 

Noch bis zum 19. Dezember 2009 sammelt die "Morsleben-Kampagne" weltweit Einwendungen gegen die Schließung des Atommüllagers Morsleben nach Plänen des BfS. Vordrucke für Sammeleinwendungen gibt es unter externer Link morsleben-kampagne.de
Morsleben – was geht uns das an?
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10.12.2009
Biblis-Klage: Defizite im Notkühlsystem von Biblis B nachgewiesen
RWE und Atomaufsicht in Erklärungsnot

Nach Ansicht des vor Jahren in Biblis B tätigen Prüfingenieurs Wilfried Rindte gibt es in Biblis B erhebliche Mängel im Notkühlsystem. Jahrelang machte er die hessische Atomaufsicht auf die Probleme aufmerksam. Man ließ ihn auflaufen. Schließlich wandte er sich Anfang 2005 an die IPPNW. Diese machte Druck, reichte später Klage beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof ein und schaltete schließlich weitere Experten ein. Ihr Urteil: Die Sicherheitsmängel sind nicht zu tolerieren. Biblis B darf so nicht weiterbetrieben werden.
externer Link weiter...
 

 
Die Hohe Kunst des Lügens
In einem zeitlosen Dokument stellt Ulrich Uffrecht u.a. dar, wie zulässige Strahlendosis und zulässige Grenzwerte sowie Restrisiko zu einer semantischen Lüge werden und Vertreter oder politische Befürworter der Kernenergie-Nutzung lügen ohne die Unwahrheit zu sagen.
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Darunter ein Veranstaltungshinweis zu den Lichtbildervorträgen von Ulrich Uffrecht zum Thema Atomstrom.
 

 
08.12.2009
Kletteraktivistin reicht Verfassungsbeschwerde gegen Langzeitgewahrsam ein
Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte hält einen mehrtägigen präventiven Gewahrsam - wie in ihrem Fall beim Castor 2008 - für unzulässig und sieht darin eine Ersatzbestrafung. Sie rügt die Verletzung ihrer Freiheitsgrundrechte, sowie des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes, der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Zahlreiche Initiativen unterstützen sie bei ihrem Gang nach Karlsruhe...
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Foto:(c) Eichhörnchen
Foto: (c) Eichhörnchen
 

 
08.12.2009 Ahaus:
Atommüll aus Duisburg, Jülich und Karlsruhe - erste Atommülltransporte "Anfang 2010"
Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen gehen davon aus, dass aus den Atommüll-Konditionierungsanlagen Duisburg-Wanheim und Karlsruhe Atommüll nach Ahaus rollen soll. Beide Atomanlagen werden von der GNS betrieben, die auch das Brennelement-Zwischenlager Ahaus federführend betreibt. In einem Interview nannte GNS-Sprecher Michael Köbl "Anfang 2010" als wahrscheinlichen Termin für den ersten Atommülltransport...
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Atom-Tatort Duisburg: Atommüll für Ahaus
 Foto: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
In Duisburg-Wanheim betreibt die GNS eine bundesweit zentrale Konditionierungsanlage für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Die Atommüll-Konditionierungsanlage im Duisburger Süden gehört leider zu den "vergessenen" Atomanlagen in Deutschland. Auf kaum einer Karte mit Atomstandorten ist sie verzeichnet, dabei hat sie eine zentrale Bedeutung. Bereits seit mehr als 20 Jahren konditioniert die GNS hier große Teile des schwach- und mittelradioaktiven Atommülls aus den deutschen AKWs...
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07.12.2009
RWE und rumaenisches AKW Cernavoda
Umweltorganisationen sind sehr besorgt über RWEs geplante Investition in das rumänische Atomkraftwerk Cernavoda.
Cernavoda gehört - neben Belene - zu den umstrittensten Atomprojekten, die derzeit in Osteuropa geplant sind. Ein ausführliches Hintergrundbriefing über das Projekt hat externer Link urgewald zusammen gestellt.
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immer noch aktuell und empfehlenswert:
20.11.2008  Eine Blüte der Desinformation und des Greenwash
erleben wir im Zusammenhang mit Klimawandel und Atomenergie.

„Es gibt keine menschengemachte Klimaveränderung“ war eine der vielen Werbeaussagen der PR-Firma Burson Marsteller im Auftrag der Öl- und Kohlekonzerne in den USA. „Wegen der drohenden Klimaveränderung brauchen wir unbedingt mehr Atomkraftwerke“ ist nun die gegensätzliche, neue Werbebotschaft von Burson Marsteller, denn die industriellen Meinungsmacher arbeiten jetzt auch für die Atomkonzerne...
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Hamburg, 02.12.2009 .ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung
Atomkraftgegner setzen Röttgen wegen umstrittener Personalentscheidung unter Druck
Briefaktion im Internet gestartet:
"Nehmen Sie die Berufung des Atomlobbyisten Hennenhöfer zum Atomaufseher umgehend zurück!"

Die Berufung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum neuen Chef der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium schlägt weiter Wellen. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute eine Briefaktion im Internet gestartet, in der Bundesumweltminister Norbert Röttgen dazu aufgefordert wird, die umstrittene Personalentscheidung umgehend rückgängig zu machen. Auf der Internetseite externer Link ausgestrahlt.de kann jede und jeder den Offenen Brief unterzeichnen...
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Achtung, die Polizei versucht wiederholt, zivile Beamte in den Widerstand einzuschleusen,
die selbst Straftaten begehen. Mit diesen Methoden soll nicht nur der Anti-Atom-Widerstand ausgespäht, sondern auch kriminalisiert werden.
Hier zeigt sich auch, dass mensch die Dokumentation vom Widerstand den Journalistinnen und Journalisten aus unserer Szene überlassen sollte. Jedes Foto, jeder Film (auch von Handys!!!) kann und wird vor Gericht gegen Euch verwendet.


Foto: (c) aaa-West
 

 
02.12.2009   Verfassungsbeschwerde erfolgreich
BI Umweltschutz: "Polizei wird in die Schranken verwiesen"

Das Demonstrationsgeschehen beim Castor-Transport 2001 muss gerichtlich neu aufgearbeitet werden. Castor-Gegner waren mit einer Verfassungsbeschwerde erfolgreich, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verweist den Fall zurück an die Gerichte. Stundenlang waren Demonstrationsteilnehmer bei Aljarn von der Polizei festgehalten worden, zum Teil unter demütigenden Umständen und Kilometer weit entfernt von der Castortransportstrecke. Das BVerfG verweist die Polizei deutlich in die Schranken, das Polizeiverhalten war nach Auffassung der obersten Richter rechtswidrig.
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 Die Website zur Kampagne - Bitte sagen Sie jetzt nichts! 

 
3. November 2009
Verfassungsschutz NRW provoziert: "Castor-Auseinandersetzungen in Ahaus"
Atomkraftgegner: "Atommüll-Lagerung in Ahaus ist politisches Problem"

Mit großem Unverständnis reagieren die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen auf die Prognose des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes in seinem aktuellen Jahresbericht 2008, dass in Ahaus bei den geplanten Castor-Transporten von La Hague mit "Auseinandersetzungen" zu rechnen sei. Dabei seien "seit Jahren gewalttätige Aktionen von Kernkraftgegnern" zu beobachten.

"Noch ist kein einziger neuer Atommülltransport nach Ahaus genehmigt, da versucht der NRW-Verfassungsschutz schon im Vorfeld die Situation zu eskalieren, um unseren bunten und entschlossenen Protest zu kriminalisieren. Atomtransporte nach Ahaus sind aber ein politisches Problem, mit der Landesregierung als treibender Kraft," erklärte Heiner Möllers, der Vorsitzende der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus"...     weiter...
 

 
Donnerstag 12. + 17.11.09 um 10.00 Uhr am Amtsgericht in Dannenberg    verschoben
Prozess gegen einen Anti-Atom-Aktivisten

Hintergrund:
Im November 2006 demonstrierten tausende Menschen gegen den Castortransport ins atomare Zwischenlager in Gorleben. Dieser Atommülltransport wurde mit Demonstrationsverboten und einer riesigen Polizeiarmee durchgesetzt. Am 12. November 2006 wurden neun „Aufklärungsbeamt_innen“ der Bundespolizei in ein Anti-Atom-Camp im Wendland geschickt. Nach eigenen Aussagen kamen sie, um sich einer Gruppe Aktivist_innen anzuschließen und Straftaten aufzudecken. Sie bauten Barrikaden und hielten sich in der Demonstrationsverbotszone an den Schienen auf. Sie fotografierten und filmten mit Handys, um später Ermittlungsverfahren einzuleiten. Die vier Frauen und fünf Männer waren „szenetypisch“ gekleidet (u.a. Dreadlocks, Iros und Piercings). Sie waren alle unter 25 Jahre alt und kannten einen szenetypischen Sprachgebrauch. Trotz sehr widersprüchlicher Aussagen dieser Beamt_innen, wurde der Aktivist angeklagt.

Wieder einmal wurde bekannt, dass die Polizei versucht zivile Beamte in den Widerstand einzuschleusen, die selbst Straftaten begehen. Mit diesen Methoden soll nicht nur der Anti-Atom-Widerstand ausgespäht, sondern auch kriminalisiert werden. Hier zeigt sich auch, dass mensch die Dokumentation vom Widerstand den Journalistinnen und Journalisten aus unserer Szene überlassen sollte. Jedes Foto, jeder Film (auch von Handys!!!) kann und wird vor Gericht gegen Euch verwendet.

Kommt zum Prozess! Unterstützt den Angeklagten!
Amtsgericht Dannenberg Do, 12.11.09, 10 Uhr
2. Verhandlungstag: Di, 17.11.09, 10 Uhr     verschoben

Solidarität ist ein Dauerauftrag!
KontoinhaberIn: Solidarität
Volksbank Lüneburger Heide eG, Kontonummer: 125 381 600, BLZ: 258 916 36
Verwendungszweck: Castor 2006 (bitte unbedingt angeben)

Antirepressionsgruppe Lüneburg
 

 
Bild - Subventionen fuer AKWs stoppenBild - Subventionen fuer AKWs stoppen

2009-10-23, externer Link urgewalt:
Unfassbar! Neue Bundesregierung plant: Atomexporte sollen wieder staatlich gefördert werden
Dringender Aufruf: Bitte unbedingt noch heute protestieren

Nicht nur, dass schwarz-gelb die deutschen Atomreaktoren länger laufen lassen will. Im Ausland, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, wollen sie sogar den Neubau von Atomkraftwerken fördern. Schwarz-gelb will die Hermes-Umweltleitlinien abschaffen, dies soll im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden. Die Leitlinien verbieten bisher, dass Atomexporte durch staatliche Hermesbürgschaften gefördert werden. Der Atomindustrie hat das nie geschmeckt, denn sie braucht alle Subventionen, die sie kriegen kann. Dass sie damit zur globalen Unsicherheit beiträgt, ist ihr egal.
Wir bitten Euch deshalb, protestiert bei den Verantwortlichen von CDU/CSU und FDP gegen diese Pläne.
Bitte schnell, denn der Koalitionsvertrag soll am nächsten Montag (26.10.09) schon unter Dach und Fach sein.

Herzlichen Dank, das urgewald Team (mit technischer Unterstützung von contratom)

Protest-Mail "Hermes Bürgschaften stoppen!": [externer Link hier ]
 

 
Hessische Atomaufsicht hat Glaubwürdigkeit verspielt
Ministerium täuscht, trickst und belügt den Hessischen Verwaltungsgerichtshof

IPPNW-Presseinformation vom 21. Oktober 2009 Im Rahmen der Klage auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B hat die hessische Atomaufsicht nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW nun endgültig ihre Glaubwürdigkeit verspielt. "Das hessische Umweltministerium legte beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit ihrer Klageerwiderung einen bemerkenswert unsachlichen Schriftsatz vor. Ganz offensichtlich kann sie unserer Klagebegründung weder in rechtlicher noch in technischer Hinsicht überzeugend entgegentreten", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Mit Stil und Inhalt der Klageerwiderung hat sich das hessische Umweltministerium als ernstzunehmende Partei in diesem Rechtsstreit disqualifiziert. Das könnte die Wende in diesem Verfahren bedeuten. Die Antwort unserer Anwältin vom 13. Oktober dürfte das Gericht nun endgültig davon überzeugen, dass Biblis B stillgelegt werden muss." "Täuschen, tricksen und lügen" sind laut Paulitz die Stilmittel, mit denen die Aufsichtsbeamten...     weiter

 

 
Präventive polizeiliche Überwachung einer Antiatom-Aktivistin war rechtswidrig!

November 2006, vor dem Castortransport nach Gorleben. Zwei Wochen lang folgten die Beamten verschiedener MEK-Einheiten (Mobiles Einsatz Kommando) der Lüneburger Kletteraktivistin Cécile Lecomte rund um die Uhr auf Schritt und Tritt. Ob sie mit dem Ein- oder Zweirad zur Arbeit fuhr oder ob sie auf einer Demonstration einen Redebeitrag hielt, wurde sorgfältig von den Beamten protokolliert. Ihr Umfeld wurde ebenfalls ausspioniert: Wen sie besuchte, mit wem sie sich unterhielt... Dabei ging es der Polizei nicht um die Aufdeckung schwerer Straftaten. Es handelte sich viel mehr um eine reine präventive polizeiliche Observation mit dem verdeckten Einsatz von „besonderen technischen Mitteln“ nach dem Sicherheits- und Ordnungsgesetzt (SOG). Die Polizei fürchtete die fantasievollen (Kletter)aktionen vom Eichhörnchen, wie der Spitzname der Aktivistin lautet, am Tag X wenn der Castor über Lüneburg fährt.

Zwei Jahre nach dem Vorfall wurde nun die Maßnahme für rechtswidrig erklärt und die Daten aus den Polizeiakten endlich gelöscht...     weiter

 

 
26.08.2009
Uranmüllzug von Gronau nach Russland
startete am 26. August 2009 um 23.08 Uhr!
Der Zug hatte 22 Atommüll-Waggons.
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Filmscene 

 
21.08.2009   Verwaltungsgericht Münster stärkt Demo-Rechte
Das Verwaltungsgericht Münster hat heute die polizeiliche Videobeobachtung einer Demonstration im Juni 2008 gegen Urantransporte für rechtswidrig erklärt. Schon die "bloße Aufnahme" des Demogeschehens sei ein rechtswidriger Grundrechtseingriff. Das gelte auch, wenn die Polizei-Kamera die Bilder - ohne Speicherung - "nur" auf einen Monitor übertrage, erklärte die Richterin in der mündlichen Verhandlung. Die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland sind über das Urteil sehr erfreut, weil es die Rechte von Demonstrationsanmeldern und Versammlungsteilnehmern gegenüber der Polizei klar stärkt....
Eine ausführlichere Stellungnahme zum Prozess: externer Link de.indymedia.org/2009/08/258698.shtml
 

 
RWE - Richtig Wenig Erneuerbare EnergienMit einer eigenen Version des aktuellen externer Link RWE-Image-Spots startet externer Link Greenpeace
eine Kampagne gegen sogenanntes
Greenwashing durch Atomkonzerne.

Dabei nutzen Unternehmen Werbung und Marketing, um sich ein grünes Image-Mäntelchen umzuhängen...
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Eine weitere Version des "Originalspots" mit ergänzendem Text:   externer Link http://www.youtube.com/watch?v=aTjHASBVA0Y

 

Angriff auf die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative
“Wir werden uns wehren, juristisch und politisch”

Die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg wird angegriffen. Das Finanzamt Lüchow unterstellt, die Besetzung des “Schwarzbaus Gorleben” am 29.Mai gehe auf das Konto der BI. Nachdem bekannt wurde, dass unter der Etikette “Erkundung” rund die Hälfte der 1,51 Mrd. Euro im sogenannten Erkundungsbergwerk bereits in dessen Ausbau als Atommülldeponie geflossen waren, hatte die BI zu einer Kundgebung unter dem ironischen Motto “Die Einebnung des Schwarzbau-Endlagers im Wendland in die Wege leiten” aufgerufen...
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Offener Brief der Familie Bischoff aus Wolfenbüttel an Herrn Wulf
An den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
in wenigen Tagen, am 8. August, werden Sie unser wunderschönes Wolfenbüttel besuchen, um die Landesmusikakademie offiziell einzuweihen. Durch die Landesakademie an sich, aber auch durch die wirklich gelungene Architektur, wird Wolfenbüttel als Kulturstadt weiter aufgewertet. Wolfenbüttel ist jedoch nicht nur eine Kulturstadt. Wolfenbüttel liegt inmitten atomarer Entsorgungseinrichtungen:
  • Die Schachtanlage Asse II (in unserem geschichtsträchtigen Naherholungsgebiet Asse), in der unter politischer Verantwortung der jeweiligen Bundesforschungsminister/innen das nackte Chaos bei der Einlagerung von radioaktiven Abfällen herrschte, ist rund 8,5 Kilometer entfernt.
  • Die Schachtanlage Konrad liegt in einer Entfernung von ca. 11 Kilometern.
  • ... [weiter]
 

 
Offener Brief an Sigmar Gabriel
Gabriel k(n)eift! - Der Tag der offenen Tür und des geschlossenen Dialoges am 6.6.2009
Das war ja mal wieder eine schöne Eröffnungsrede vor fast eigenem Publikum. Fleißig und intelligent seien sie, die Mitarbeiter des BfS. Politisch ausgesucht sei Gorleben, wegen Zonenrandlage und nicht nach geologisch-wissenschaftlichen Kriterien. Die ASSE sei natürlich ein Skandal, ... Und man lege Wert auf Dialog und Transparenz, weil das in der Vergangenheit das schwerwiegendste Versäumnis war. Und kritische Wissenschaftler bräuchte man auch - und die Bürgerinitiativen. Wir von der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg waren ja extra aus dem Wendland angereist und freundlich von Ihrem Präsidenten Wolfram König öffentlich begrüßt worden. Auch war uns in Aussicht gestellt worden, Ihnen auf dem Podium submisses kurze Fragen stellen zu dürfen. Dazu kam es leider nicht.
weiter: externer Link bi-luechow-dannenberg.de/.../ausgabe-5-juni-2009#offener-brief-an-sigmar-gabriel
 

 
09.06.2009    Voller Gerichtssaal beim Prozess gegen 21 AtomkraftgegnerInnen
Staatsanwaltschaft fordert geringe Geldstrafen
und die Atomkonzerne RTE und EDF hoher Schadenersatz.

Die Strommasbesetzung, unmittelbar nach dem Erlass der Baugenehmigung für den EPR-Reaktor in Flamanville und wenige Tage vor den Präsidentschaftwahlen von April 2007, sollte die Entschlossenheit und die Kreativität der französichen Antiatombewegung zeigen. Der Widerstand gegen den Bau der um den Strom vom EPR abzuleiten notwendig gewordene Hochspannungsleitung ist ein Symbol vom Widerstand, viele Stadträte haben Verfügungen und Beschlüsse gegen diesen Bau verabschiedet, diese werden jedoch von den EntscheidungsträgerInnen in Paris ignoriert.
Diesen Kontext erläuterten die vier Angelklagten und ihr Anwalt vor Gericht. Insbesondere die totalitäre vorgehensweise der Regierung wurde angeprangert. Die Bevölkerung darf nicht mitbestimmen, über zahlreiche Aspekte der Atompolitik darf schlicht nicht diskutiert werden, weil die Informationen als « Militärgeheimnis » eingestuft sind.
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Freispruch: Protest oberhalb der Schiene ist freie Meinungsäußerung
Hauptverhandlung in Sache luftiger Protest gegen Atomtransport
Am 4. Juni 2009 wurde vor dem Steinfurter Amtsgericht gegen eine Umweltaktivistin verhandlet. Am 16. Januar 2008 konnte Cécile Lecomte durch eine spektakuläre Kletteraktion oberhalb der Bahnlinie bei Steinfurt (NRW) auf den gefährlichen Export von Atommüll nach Russland aufmerksam machen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Verurteilung wegen Nötigung. Das Gericht lehnte diese jedoch ab und sprach die Aktivistin frei. Der Amtsrichter sah als erwiesen, dass die Polizei den Zug angehalten hatte und die Angeklagte somit niemanden genötigt habe. Zumal sie außerhalb des Lichtraums der Bahnanlage demonstriert habe. " Fantasie ist eine Waffe, ich freue mich, dass die Legitimität solcher Aktionen in der dritten Dimension als freie Meinungsäußerung anerkannt wurde" erklärte die Cécile Lecomte nach der Verhandlung. Im Plädoyer hatte die Kletterin ihre Beweggründe erläutert: Sie habe die Öffentlichkeit auf diese geheimen Atomtransporte und auf die Gefahren, die sie mit sich bringen, hinweisen wollen.
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Gronau, 29.04.2009
Neue Sitten der Staatsdiener in Gronau
Am 29. April 2009 - ein Tag, nachdem zum dritten Mal ein Uranmülltransport aus Gronau durch eine Kletteraktivistin gestoppt wurde - rief die Polizei bei einem Mitglied des AKU Gronau an und wies darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft endlich die Anmeldung der Sonntagsspaziergänge als Demonstration haben will. Falls es Sonntag (03.05.2009) keine Anmeldung gibt, gibt’s Strafanzeigen...
externer Link aku-gronau.de

Meldung vom Sonntagsspaziergang:
Am Sonntag haben die Staatsdiener lediglich in einiger Entfernung in den Autos sitzend den "unangemeldeten Sonntagsspaziergang" beobachtet - also alles nur Schall und Rauch? Oder kommt die Strafanzeige postwendend?

 
Münster, 27./28.04.2009
Uranmülltransport zum dritten Mal durch Kletteraktivistin gestoppt
Der mit ca. 1250 t abgereicherter Uranmüll geladener Zug musste in der Nacht zum 28. April eine ca. 2 stündige Zwangspause einlegen. Cécile Lecomte seilte sich erneut über die Bahnschiene bei Münster ab.
In der Nacht vom 27. zum 28. April 2009, einem Tag nach dem Tschernobyl-Jahrestag, führte die Urenco einen Uranmüll-Transport von der Urananreicherungsanlage nach Russland durch. Die Urenco denkt dabei nicht eine Sekunde daran, die Öffentlichkeit über die Durchfahrt von diesem gefährlichen Atomzug zu informieren. Im Gegenteil: Auf Grund von Protestaktionen durch AtomkraftgegnerInnen in der Vergangenheit hat die Urenco ihr Fahrplan geändert: Abfahrt an einem Montag statt am Mittwoch, Durchfahrt am späten Abend, damit die Öffentlichkeit so wenig wie möglich über diesen Transport mitkriegt.
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Belene, 25.04.2009
Erdbeben in Nordbulgarien - NRO fordern RWE zum sofortigen Ausstieg aus Belene auf
Am Abend des 25. April wurde die Region um das geplante Atomkraftwerk Belene von einem Erdbeben in Höhe von 5,3 auf der Richterskala heimgesucht. Laut einem Bericht der Sofia Nachrichtenagentur brach in vielen Orten Panik aus. In den Städten Nikopol und Svistov, die nur wenige Kilometer von dem Standort des geplanten Atomkraftwerks entfernt liegen, verließen die Menschen ihre Häuser und verharrten über eine Stunde im Freien. Das Epizentrum des Bebens lag in der Vrancea Region in Rumänien. Von hier ging auch das große Erdbeben 1977 aus, bei dem in Svistov über 120 Menschen umkamen und rund 2/3 der Gebäude der Stadt beschädigt wurden.
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Münster, 25.04.2009
Atomkraftgegner fordern in Münster den Atomausstieg!
Am heutigen Samstag demonstrierten rund 1000 AtomkraftgegnerInnen in der Innenstadt von Münster für den sofortigen Atomausstieg. Die größte Anti-Atom-Demo in Nordrhein-Westfalen seit 2005 stand unter dem Motto „Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomenergie – Atomanlagen sofort stilllegen“. Angereist waren TeilnehmerInnen aus ganz NRW, aus Niedersachsen und aus den benachbarten Niederlanden. Konkreter Anlass war der 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Der lange, bunte Demonstrationszug und die europäische Beteiligung belegen, dass der Protest gegen den von Energiekonzernen und CDU/FDP propagierten „Ausstieg aus dem Ausstieg“ deutlich wächst. Auch im Münsterland sind immer mehr Menschen besorgt, dass der vereinbarte Atomausstieg gekippt werden soll. Die heutige Demonstration ist deshalb nicht der Endpunkt der Proteste, sondern der Auftakt für weitere große Anti-Atom-Demonstrationen in den nächsten Monaten.
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NUKING THE CLIMATE
STRAHLENDES KLIMA


Hole den Film in deine Stadt

Film on Tour. Der Film "Uranium - is it a country?" dient keinen kommerziellen Zwecken, sondern soll möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Dafür geht er auf Tour und wird an ganz unterschiedlichen Orten in Europa und Australien gezeigt. Organisiert wird diese Tour von Menschen, die bereit sind, eine Filmpatenschaft für einen Abend zu übernehmen. Die FilmpatInnen bekommen unentgeltlich den Film auf DVD sowie Werbematerial in Form von Flyern und Postern. (Anm.: Eine Spende für Versand- und Herstellungskosten wäre nett!)>


 
RWE will Satire verbietenDeutschland, 03.04.2009
RWE-Agentur will Protest gegen Atomstrom verbieten!
Die Aktionswoche gegen die geplante Beteiligung am Bau des AKW Belene (Bulgarien) hat RWE gereizt. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung v. Matt mit Strafanzeige und Schadenersatzforderungen, wenn die Persiflage der RWE-Werbung für ´ProKlima-Strom´ weiter verwendet wird.
Doch wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen! Wir wollen auch künftig nicht erst lange abwägen, ob uns vielleicht ein Konzern mit rechtlichen Folgen drohen könnte.

Die RWE-Agentur hat die Rechnung ohne das Internet gemacht; dort gibt es den so genannten Streisand-Effekt: Der Versuch, Informationen zu verbieten, führt zu ihrer noch stärkeren Verbreitung.

Hilf mit, die Drohung ins Leere laufen zu lassen, indem die angegriffene Grafik möglichst große Verbreitung findet. Mehr Informationen und die Grafik zum Download:

externer Link ausgestrahlt.de/atom/rwe
externer Link urgewald.de
 

 
26. April bis 16. Juni 2009
internationaler Friedensmarsch für eine Zukunft ohne Atomkraft von Genf nach Brüssel
Aufruf: "Wie du helfen kannst": flyer-friedensmarsch-2009.pdf (pdf-61 KB)

 
Urantransport: (Atom)polizei handelte rechtswidrig gegen Kletteraktivistin
Baumklettern gefährdet den Atomstaat / Atomstaat gefährdet Menschenrechte

Am 26.03.2009 wurde die Klage der Kletteraktivistin Cécile Lecomte vor dem Verwaltungsgericht Köln verhandelt. Am 17.01.2008 protestierte sie bei Steinfurt/ Metelen (NRW) in luftiger Höhe über der Bahnschiene gegen den Export von Atommüll durch die Urenco ins Ausland. Nach der 6-stündigen Kletteraktion wurde sie gegen 1:15 Uhr morgens von der Polizei in Gewahrsam genommen und erst gegen 5:30 Uhr entlassen.
Diese Freiheitsentziehungsmaßnahme wurde nun für teilweise rechtswidrig erklärt. Das Verwaltungsgericht Köln urteilte, der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sei nicht beachtet worden, die Polizei hätte die Aktivistin spätestens um 3:00 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen müssen. Der Zug hatte zu diesem Zeitpunkt Münster passiert, so dass für eine Ingewahrsamnahame "zur Gefahrenabwehr" sprich zur Verhinderung weiterer Kletteraktionen, keine rechtliche Gründe mehr vorhanden waren.    [weiter]

Schlechter Rutsch ins neue Jahr für UrencoKontakt und weitere Informationen:
externer Link eichhoernchen.ouvaton.org

 
2. - 8. März 2009 Montag-Sonntag
bundesweit
Belene/RWE Aktionswoche
externer Link urgewald.de/...

 
26. April 2009
Weissrussland
Aufruf zu Aktionen gegen den Bau von Atomkraftwerken in Weissrussland.
Gedenktag an Tschernobyl-Katastrophe.

2009-04-26_aufruf-weissrussland.pdf [63 KB]

 
Bundestag entlastet Konzerne von Atomstromkosten
Mehr als 3.100 Protestmails in 50 Stunden

Zum Beschluss des Bundestages, das Atomgesetz zu ändern, erklärte Jochen Stay von der Mitmachkampagne .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie:

    "Union, SPD und FDP haben mit ihrer Zustimmung zur Atomgesetznovelle die Stromkonzerne von 2,5 Milliarden Euro Sanierungskosten für die marode Atommüllkippe Asse II entlastet und damit bewiesen, dass die Behauptung vom billigen Atomstrom ein Märchen ist."
Innerhalb von nur 52 Stunden vor der Bundestagsdebatte hatten mehr als 3.100 Bürgerinnen und Bürgern die Fraktionen von Union und SPD per Mail gebeten, der Gesetzesänderung nicht zuzustimmen.
externer Link ausgestrahlt.de

 
2009-01-22, 12:42 Uhr: AKU-Gronau berichtet in einer Kurzinfo:
Urantransport im Münsterland erneut aufgedeckt!
www.aku-gronau.de   www.aku-gronau.de   www.aku-gronau.de

 
Deutschlands atomare Zukunft    externer Link http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5322570/

 
Sonntag, 9.11.2008 - 18:45 Uhr:
Cécile wurde aus dem Spezialgefängnis in Braunschweig, Friedrich-Voigtländer-Str. entlassen.

Solidarität mit Cécile !
Wir fordern die sofortige Freilassung von Cécile !
ROBIN WOOD-Aktivistin für mehrere Tage in Haft genommen externer Link robinwood.de/german/presse/index-081107.htm
Umweltaktivistin weiter in Vorbeugehaft  externer Link robinwood.de/german/presse/index-081108.htm
Die Gewahrsamstelle JVA-Braunschweig ist unter 0531-4763048 erreichbar und freut sich über Anrufe, Anfragen und Proteste!

 
 
im Frühtau
 

„Weil wir es satt haben

  • dass die Gewählten Verantwortung für das Weltklima heucheln, damit aber die fortgesetzte Lizenz zum Gelddrucken - nämlich den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken - meinen,

  • dass Verantwortliche in Industrie und Verwaltung das Wort Sicherheit des Atommülls in den Mund nehmen, obwohl die Iebensbedrohliche Atomindustrie eine unermessliche Gefahr für die kommenden Generationen darstellt,

  • dass behauptet wird, ein Endlager Gorleben brächte tausende Jahre sichere Aufbewahrung von Atommüll, obwohl das Versuchsendlager Asse schon nach 40 Jahren einsturzgefährdet ist und der dort lagernde Atommüll das Grundwasser der Region zu verseuchen droht;

  • dass der deutsche Staat innerhalb weniger Tage 500 Milliarden an Bürgschaften zur Rettung des Kapitalismus bereitstellt, während nicht mal ein Rettungspaket gegen den ,akuten` Welthunger finanziert wird;

  • dass Gesetze des Marktes und nationalstaatliche Interessen bestimmen, wo Armut herrscht, wo Überfluss; wo gestorben wird und wo gelebt; wo geschlemmt und wo gehungert wird.

weil wir all das satt haben, haben wir heute im Frühtau unsere Wut an die Atomtransportstrecken getragen. Mit Brandanschlägen und Hakenkrallen haben wir heute Nacht an den Eisenbahnstrecken: Paris-Strasbourg, Paris-Lille, Paris-Rhone-Alpes, Paris-Bourgogne, Ludwigshafen-Mainz, Kassel-Ruhrgebiet, Ruhrgebiet-Hannover, Bremen-Hamburg und mehreren Strecken im Raum Berlin, Zeichen unseres Widerstandes gesetzt.

Die Reisenden in den Zügen bitten wir hiermit - und in Anbetracht der politischen Dimension der laufenden Verarschung, Verdummung, Verseuchung und Verelendung - um das geneigte Verständnis.“ @


irgendwo

 
Atomforum kapern!
Die neue Werbekampagne des Deutschen Atomforums verspricht Energiewissen und Antworten auf Zukunftsfragen.
Kapern wir das externer Link Forum!     Laufzeitverlängerung verhindern!

hier fast alle Fragen aus dem aktuellen Forum des Atomforum

 
Hamburg, den 01.10.2008
Das mit den bundesweiten Durchsuchungen von über 40 Wohnungen und Projekten am 9. Mai 2007 bekannt gewordene §129a-Verfahren (Bildung einer terroristischen Vereinigung) ist am 24. September 2008 eingestellt worden.
129a-erklaerung20081001.htm   einiger Betroffene des nun eingestellten §129(a)-Verfahrens

 
2008-08-23: Lüneburg
Atomkraftgegnerin festgenommen
    Update (12:30 Uhr, 24.09.2008): Cécile ist wieder entlassen, 5 Euro nicht gezahlt
Am 23.09.2008 wurde die Lüneburger Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte von der Polizei festgenommen und in der Polizeidirektion Lüneburg gebracht, wo sie 1 Tag absitzen muss. Gegen sie war Haftbefehl zur Vollstreckung der Erzwingungshaft erlassen worden nachdem sie sich geweigert hatte einen 5-Euro Bußgeld zu bezahlen.

Die junge Französin hatte beschloßen, die Haft nicht freiwillig anzutreten und sich verhaften zu lassen, um ihren Protest gegen die Atomkraft und die politische Verfolgung von AtomkraftgegnerInnen ein mal mehr zu verdeutlichen. In einem externer Link offenen Brief an das Gericht hatte sie am 19.08.2008 ihre Beweggründe erläutert. Das Bußgeld wird die Aktivistin auch nach Entlassung aus der Haft nicht bezahlen. "gehorsam kann man nicht erzwingen, aus diesem Grund ist die Haft zwecklos - ich weiß wofür ich stehe", erläuterte sie in Ihrem Brief. Die Haft wurde vollstreckt, obwohl über eine Verfassungsbeschwerde der Betroffenen wegen Verstoß gegen das Übermaßverbot (Verhältnismäßigkeitsprinzip) noch nicht entschieden wurde.

Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich mit ihr solidarisch erklärt, und Beschwerden an das Gericht und an das Gefängnis verschickt..
Der Preis der Unfreiheit:
externer Link http://wendland-net.de/index.php/artikel/20080924/6UQR576PUA - filmische Einschätzung der Kosten

 
Unter dem Motto
„WIDERSTAND MACHT AUSSICHTEN“

fand vom 5. - 7 September 2008 die diesjährige Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung in Braunschweig statt.
externer Link Abschlusserklärung,...

 
Du warst beim G8 in Heiligendamm? Du hast Post von der Polizei oder Staatsanwaltschaft bekommen?
Nimm auf jeden Fall Kontakt zum Legal/Team Ermittlungsausschuss oder Roter Hilfe auf. [Flyer mit gleichem Text als PDF 39 KB hier]
Adressen unter: externer Link ermittlungsausschuss.antifa.net/...

 
Der Jahresbericht 2007 des Bundesamtes für Strahlenschutz
wurde am 19.08.2008 veröffentlicht:
externer Link bfs.de/de/bfs/druck/jahresberichte/jb2007.html

 
2008-08-19: Lüneburg
1 Tag Erzwingungshaft für 5 Euro Bußgeld – Solidarität ist gefragt
Eine Lüneburger Aktivistin wurde wegen einem Spaziergang in Oktober 2006 bei Metzingen zu 5 Euro Bußgeld verurteilt. Sie weigert sich zu bezahlen, so dass das Gericht 1 Tag Erzwingungshaft angeordnet hat. Da fragt man sich wo die Verhältnismäßigkeit geblieben ist. Repression muss sein. Gehorsam kann man nicht erzwingen, so die betroffene Aktivistin. Eine Bezahlung des Bußgeldes kommt für sie nicht in Frage. Freiwillig wird sie auch nicht in Haft gehen.
Aktuell: Ladung zum Haftantritt und zwar in der JVA Vechta, Abteilung Hildesheim, 160 Km entfernt von Lüneburg.
externer Link ligatomanlagen.de/flugi/PMRolleball.html

 
Link: Foto
(c) aaa-West
2008-07-14: Steinfurt
Luftiger Protest gegen Urantransporte ist nicht strafbar
Amtsgericht Steinfurt lehnt Strafantrag der Staatsanwaltschaft ab

Am 16. Januar 2008 sorgte die spektakuläre Kletteraktion einer Atomkraftgegnerin bei Steinfurt (NRW) für großes Aufsehen [mehr]. 6 Stunden lang, hing die Atomkraftgegnerin oberhalb der Bahnlinie, aus Protest gegen den Export von Atommüll von der UAA Gronau nach Russland... Unmittelbar nach der Aktion, nahm die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die Betroffene auf... Das Amtsgericht lehnte am 5. Juni den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlass eines Strafbefehls wegen Nötigung ab. Das Amtsgericht sah als erwiesen, dass die Atomkraftgegnerin keine Gewalt angewendet habe. Es wurde nichts beschädigt und der Zug hätte ohne Berührung der Atomkraftgegnerin unter ihr her fahren können. Er kam nur auf Grund bloßen subjektiven Gefahrenverdachts seitens der Polizei zum Stehen.... [mehr]

 
2008-07-09: Hannover
Protest gegen Probe-Castor: Politisches Engagement wird bestraft!
Gerichtsverhandlung in Hannover

Am 9.7.2008 wurde eine Lüneburger Atomkraftgegnerin für eine luftige Protestaktion gegen einen Probecastortransport in das Zwischenlager Gorleben verurteilt. Nicht die Aktion sondern ihre scharfe Kritik am Atomstaat war die Grundlage für 250 EUR Bußgeld... [mehr]

 
Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim
In Obrigheim soll ein neues Atommüll-Zwischen-Lager gebaut werden. Die Genehmigungsunterlagen liegen bis zum 4. Juli im Obrigheimer Rathaus für jedeN zur Einsicht aus. Sie können auch im Internet eingesehen werden unter: externer Link http://www.bfs.de/de/transport/gv/dezentrale_zl/standort/obrigheim.html
Einwendungen zum Genehmigungsverfahren bis 4. Juli 2008 möglich...
externer Link atommuell-obrigheim.de

 
2008-06-23: Finnland
Einsprüche gegen UVP des weltweit ersten Atommüllendlagers für Brennstäbe
Die finnische Anti-Atom Bewegung ruft dazu auf, Protestbriefe gegen die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das geplante Endlager in Olkiluoto zu senden. Die Aktivisten benötigen dringend Kommentare aus ganz Europa zu dem geplanten Atommüllendlager für hochaktive Abfälle. In Olkiluoto baut der Konzern Posiva zur Zeit das erste Enlager der Welt für abgebrannte Brennstäbe. Laut Plan soll es 2020 in Betrieb genommen werden.
Finnische Anti-Atomaktivisten rufen auf, bis zum 25.07.2008 Kommentare gegen die UVP der Erweiterung des Atommüllendlagers zu schreiben! ...
[contranetz.de/atom/news/newsanzeige.php?newsid=7549&id=50]

 
2008-06-17: Münster    Atomkraftgegner klagen gegen Polizei:
Filmaufnahmen bei Anti-Atom-Demo waren rechtswidrig!

Atomkraftgegner haben beim Verwaltungsgericht Münster Klage gegen die Münsteraner Polizei eingereicht. Diese hatte bei der völlig friedlichen Anti-Atom-Demonstration am 5. Juni aus Anlass des jüngsten Uranmülltransports von Gronau nach Russland die Demonstranten auf dem gesamten Demonstrationsweg von einem Kamerawagen aus frontal gefilmt... [mehr]

 
2008-06-04: Gronau-Russland / Steinfurt-Borghorst
Erneut Luft-Blockade eines Uran-Transportes
Urantransport von Gronau nach Russland stand 77 Minuten still. Französische Aktivistin seilte sich erneut vor dem Zug ab.
Pressemitteilung
Fotos

 
April 2008 Lüneburg:
Freiheitsentziehung rechtswidrig
Unbelehrbarer Atomstaat trifft auf uneinsichtige und unbelehrbare Anti-Atom-Aktivistin
Im September 2007 wurde zu Testzwecken ein leerer CASTOR-Behälter ins Wendland transportiert. Kurz hinter Lüneburg in Höhe Tiergarten wurde der Zug durch eine spektakuläre Aktion gestoppt: Eine Aktivistin kletterte über den Schienen und seilte sich auf den stehenden Behälter ab. Die Weiterfahrt verzögerte sich um ca. zwei Stunden. Nach der Räumung durch Spezialkräfte der Bundespolizei wurde die Kletterin mehrere Stunden von der Polizei festgehalten. Diese Ingewahrsamnahme wurde nun auf Bestreben der Betroffenen vom Amtsgericht Lüneburg für von Anfang an rechtswidrig erklärt (Aktenzeichen NZS 101 XIV 60 L).
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 Unser Freund und Genosse
Joachim Täubler
ist für uns vollkommen unerwartet
am Dienstag, den 1. April 2008 gestorben.
Foto: Joachim Täubler

 
25. März 2008 Frankreich:
Stéphane Lhomme, Sprecher des Anti-Atom-Bündnisses Sortir du nucléaire wurde am 25.03.2008 erneut durch den Geheimdienst DST festgenommen, mittlerweile ist er wieder frei.
Stéphane Lhomme soll gegen das „Militärgeheimnis“ verstoßen haben, da bei einer Durchsuchung unter anderem ein als vertraulich eingestuftes Dokument über die Sicherheit des ERP-Reaktors beschlagnahmt wurde. Das geheime Dokument zeigt unter anderem, dass der EPR dem gezielten Absturz eines Flugzeugs nicht standhalten würde.
Hintergrund incl. Kopie des Dokumentes: verhaftung_fr_20060516.html
Sortir du nucléaire: externer Link sortirdunucleaire.org/index.php?menu=actualites&sousmenu=dossiers...

 
Hausdurchsuchung am Dienstag, den 18.03.2008
im “autonomen Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambra” in Oldenburg.
StaatsdienerInnen beschlagnahmten aus fadenscheinlichem Grund Computer und Server.
externer Link alhambra.de
externer Link de.indymedia.org/2008/03/210837.shtml

 
Uranmülltransport für 7 Stunden gestoppt!!
Luft-Akrobatik gegen Atomtransporte

Es war Nacht. Der Wald war dunkel und die Stimmung gespenstisch. Der Mond schien, etwas bewegte sich in einem Baumwipfel an der Bahnstrecke zwischen Gronau und Münster. Denn es war kein gewöhnlicher Tag - zumindest nicht für die, die sich versprochen hatten, Urenco mit einer eindeutigen Botschaft im neuen Jahr zu begrüßen:
    "no pasaran; er kommt nicht durch".
Kaum war der mit Uranmüll beladener Zug aus Gronau los gefahren, als er auf offener Strecke kurz vor dem Bahnhof Metelen gegen 19:30 Uhr zum Stehen kam. Was war der Grund dafür?...

Text und Fotos: hier    siehe auch:   externer Link aku-gronau.de   externer Link contranetz.de/atom/news/...   externer Link urantransport.de

 
Bremen, den 17.05.2007 und 10.01.2008
Stellungnahme der Meßstelle für Arbeits- und Umweltschutz e.V.
zu den Durchsuchungen ihrer Geschäftsräume, aus Anlaß der Verfolgung von KritikerInnen des G8-Gipfels.
Stellungsnahme - 17.05.2007
Erklärung - 10.01.2008

 
Konzeptpapier des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)
Den Endlagerkonsens realisieren
  1. Ausgangslage
  2. Zielsetzung
  3. Stand der Verfahren bei den bestehenden Endlagerprojekten
  4. Grundanforderungen für eine Standortentscheidung
  5. Grundelemente eines Auswahlverfahrens
  6. Auswahl- und Sicherheitskriterien
  7. Förderung der Standortregion
  8. Einrichtung eines Untertagelabors in Gorleben
  9. Umsetzung
  10. Fazit: Vorteile für Politik, Betreiber und Öffentlichkeit    weiter

 
Der Angriff der Atome
Der Klimawandel bietet der Atomindustrie neue Möglichkeiten der Vermarktung

Das Stichwort Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Da wollen auch die Oberhäupter der acht führenden Industrienationen dem Rest der Welt in nichts nachstehen. Über die Halbierung des CO2-Austoßes bis 2050 seien sich die G-8-Staaten einig, hieß es aus Heiligendamm, und demnach sei ein gewaltiger Durchbruch gelungen. Doch wie die Umsetzung genau aussehen soll, ist mehr als fraglich. Befürworter nuklearer Energiegewinnung wittern jetzt ihre Chance, das mehr als angekratzte Image des Atomreaktors wieder auf Hochglanz zu bringen...
externer Link chilli.cc/index.php?noframes=1&id=72-1-406

 
Das Märchen vom CO2-freien Atomstrom
Atomstrom hat die Atmosphäre schon immer mit Kohlendioxid belastet. Für Abbau und Aufbereitung des Uranerzes und die Anreichung des spaltbaren Isotops im gewonnen Metall braucht man Dieselkraftstoff und Elektrizität, früher weniger, heute zunehmend mehr...
externer Link eurosolar.de/de/index.php...


 
Lüneburg, den 05.09.2007
Probecastor: Luftiger Protest in Lüneburg
Am 5. September fuhr ein Castor-Transport nach Gorleben. Es handelte sich um keinen gewöhnlichen Transport, sondern um einen Probe-Transport mit einem neuen Behältertyp. Der Transport wurde von kreativen Protestaktionen begleitet. Bei Lüneburg seilte sich eine Aktivistin auf das Dach vom Castor-Behälter ab. Rund 15 weitere DemonstrantInnen setzten sich darauf hin spontan auf die Schiene.
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Bonn, den 16.08.2007
Hausdurchsuchung wegen Einladung zu G8-Gipfel
bei einem Atomkraftgegner der AntiAtom-Gruppe Bonn.
externer Link antiatombonn.de

 
Mahnwache in GronauWut und Trauer nach Mord
an russischem Atomkraftgegner


Mahnwache vor der
Urananreicherungsanlage - UAA Gronau
externer Link [mehr]