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im Protest gegen den Transport von Castor-Behältern nach Gorleben spiegelt sich wider, was 2008 im Diskurs über Atompolitik wichtig war.

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es brennt
unter den Nägeln


Der Skandal um das absaufende Atommüll-Lager Asse hat seit 2007 immer wieder Presse und Öffentlichkeit beschäftigt und das Thema der unlösbaren Atommüllentsorgung auf der Tagesordnung gehalten.

Gleichzeitig versuchte die Atomlobby, in der Diskussion um Klimawandel ihre Interessen durchzusetzen. In einer großangelegten Medienkampagne wurden Ängste und Verunsicherungen der Bevölkerung durch das offensichtliche Klimaproblem und steigende Energiepreise genutzt, um Atomenergie wieder hoffähig zu machen. Als Klimaretterin sollte sie einer Laufzeitverlängerung der AKWs und einer Renaissance der Atomenergie weltweit den Weg ebnen.

Hauptsächlich diese beiden Themen haben dafür gesorgt, den gesellschaftlichen Streit um die Atomenergie, der für manche schon abgehakt war, wieder anzufachen. In diese Auseinandersetzungen hat sich die anti-Atom-Bewegung verstärkt eingebracht und wieder neue Kräfte mobilisiert, die den Widerstand gegen den Castortransport im November zu einem bunten und kraftvollen Akt mit großem Zuwachs an Beteiligung werden ließen.