Nr. 119/120
Castor - Atomtransporte nach Gorleben und zu den Plutoniumfabriken

aaa Nr. 119/120

80 Seiten
Mai 2001
Preis: 4,00 EUR

Inhaltsverzeichnis:

  • Qualifikationsrunde
    Äußerungen, Ereignisse und Aktionen im Vorfeld des Castortransports: vom Bekanntwerden des genauen Termins bis zum Aufschlagen der ersten Zelte
  • Aufstellung
    Vorbereitungs-Aktionen, Camp-Aufbau, Schikanen, Repressionsversuche
  • auf die Plätze ...
    Der Tag X-minus beginnt mit einer großen Demonstration in Lüneburg
  • ... fertig ...
    Trecker machen sich auf den Weg von den Gorlebener Atomanlagen dem Castor entgegen. Kinder pflanzen ein X neben dem Gleis, und auch sonst begutachten viele den Schienenteil der Castorstrecke
    Eine erste große Sitzblockade und viele andere Aktionen an Schiene und Straße demonstrieren: es gibt keine "guten Atomtransporte"
  • ... los!
    Allen Mahnungen zum Trotz fährt der Atomzug in La Hague los. Blockaden zwingen ihn immer wieder zum Anhalten. Der Versuch endet in Süschendorf.
  • Verlängerung
    Der Castor muß zurück! Während sich Polizei-Fachleute emsig mit Beton beschäftigen, sind Atomkraftgegnerinnen und -gegner auch nicht faul.
  • Elfmeterschießen
    Die Polizei schickt weitere 3000 Beamte ins Rennen und erstickt durch Massenpräsenz jeden Protest an der Straßenstrecke.
  • Türöffner
    "Verantwortung" ist nur ein fauler Trick: die Serie von Atommüllfuhren zur Wiederaufarbeitung beginnt. Transporte von Philippsburg nach La Hague und von Neckarwestheim nach Sellafield können nur unter massivem Polizeiaufgebot starten und werden trotzdem aufgehalten.
  • Noten für Pflicht und Kür
    Kommentare, Stellungnahmen, Interviews und Überlegungen, was gut war und was besser sein könnte.
  • danach
    Auch an anderen Orten wächst Widerstand: Blockade-Aktionen bei den Transporten von Rheinsburg nach Greifswald/Lubmin und von Stade und Brunsbüttel nach La Hague.
  • Termine
    Anlässe für Anti-Atom-Aktivitäten gibt es immer wieder und (fast) überall

Titelbild: randbild, Timo Vogt
Rückseite: Martin Nesemann